
Vom Siechenhaus zum Leprosenhaus zum KrankenhausDie Anfänge städtischer Krankenhäuser sind fast in allen Städten des Mittelalters gleich. Ihren Ursprung haben sie in den „Spitälern, Leprosen- oder Siechenhäusern ".Zur Zeit, als es weder eine staatlich soziale Gesetzgebung noch eine private Versicherung gab, waren es die Bürger, die ihre Pflicht darin sahen, ihren Mitbewohnern einer Stadt, welche vor allem im Alter allein, schwach, gebrechlich oder in Not geraten waren, zu helfen. Auch in unserer Stadt lassen sich Siechen = Leprosenhaus und Spital bis ins 14. Jahrhundert nachweisen. Während in den ersten Aussätzige, später Sieche darinnen Herberge fanden, kamen in die Spitäler alte und gebrechliche arme Menschen. 1481 wurde das St.-Johannis-Spital in unserer Stadt gegründet. 1389 wurde das „Siechenhaus" nachgewiesen. Dieses wurde 1576 als „Leprosenhaus" erwähnt und war 1592 mit „13 Armen" belegt.
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Inhalt und Bilder mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchivs Bad Reichenhall
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