Innere Medizin
Gastroenterologie und Hepatologie
Interventionelle Endoskopie
Die gastroenterologisch-hepatologische Abteilung (Fachabteilung für Erkrankungen des Magen-Darmtraktes und der Leber) mit besonderem Schwerpunkt interventionelle Endoskopie des Klinikums Traunstein ist Teil der Medizinischen Abteilung und umfasst neben den Funktionsbereichen Endoskopie und Sonographiezentrum im stationären Sektor 41 Betten. Ziel der Abteilung ist es, eine hochqualitative, moderne, patientenfreundliche und individuelle Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Bauchspeicheldrüse, sowie der Leber und Gallenwege im ambulanten und stationären Bereich anzubieten.
Eng vernetzt ist die Abteilung mit anderen Fachdisziplinen im gegenseitigen Austausch. Ein besonderes Anliegen ist es dabei die Innere Medizin als Ganzes und Einheit nicht aus den Augen zu verlieren Spezialgebiete der gastroenterologischen Abteilung sind die endoskopische Diagnostik und Therapie, insbesondere die interventionelle Endoskopie (minimal-invasive therapeutische Verfahren) und die Hepatologie.
Als ausgewiesenes gastroenterologisch-endoskopisches Schwerpunktzentrum in Südostbayern werden in unseren Funktionsabteilungen jährlich ca. 8000 endoskopischen Untersuchungen durchgeführt sowie im Sonographiezentrum weitere ca. 9500 Untersuchungen inklusive Elastographie, Videokapselendoskopie und Funktionsdiagnostik.
Medizinische Aufnahmestation In Kooperation mit der kardiologischen Abteilung wird die 2009 neu eingerichtete medizinische Aufnahmestation geführt, turnusgemäß unterliegt dabei die Leitung 2009/2010 der gastroenterologischen Abteilung. Dadurch wird eine optimale, umfassende und rasche Versorgung der internistischen Notfallpatienten garantiert. Zudem besteht ein 24 Stunden Bereitschaftsdienst der jeweiligen Schwerpunkte für sämtliche erforderlichen Notfalleingriffe.
Qualtitätssicherung Zur Einhaltung der geforderten und gültigen Qualtitätsstandards wird eine hausinterne Komplikationsstatistik der endoskopischen Untersuchungen geführt, zudem nimmt die Abteilung an der Komplikationserfassung im Rahmen des deutschen Papillotomieregisters teil (Externe deutschlandweite Erfassung der Komplikationen bei therapeutischen Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsengangspiegelungen, Gesamtkomplikationsrate inkl. leichter Komplikationen bis 2006 deutschlandweit im Mittel 10,5 Prozent, Klinikum Traunstein 9 Prozent).
Zur Reinigung der endoskopischen Geräte werden moderne Waschautomaten und Sterilisationsverfahren verwendet. Die Einhaltung der Hygienestandards in der Endoskopie wird sowohl intern als auch extern von einer unabhängigen Hygienefachkraft und dem Gesundheitsamt geprüft.
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