Kernspintomographie - was ist das ?
Die Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) nutzt zur Bilderzeugung ein starkes Magnetfeld in dem Hochfrequenzimpulse gesendet und Antwortsignale mit empfindlichen Spulen gemessen werden. Röntgenstrahlen oder radioaktive Substanzen werden nicht eingesetzt. Besonders im neurologischen und orthopädischen Fachbereich hat die Kernspintomographie große Bedeutung erlangt. Fragestellungen der Gynäkologie, Chirurgie, Onkologie und des HNO-Bereichs stellen weitere Schwerpunkte dar. Es werden kernspintomographisch Angiographien aller Körperregionen durchgeführt, kardiologische Fragestellungen können nicht invasiv untersucht werden. Gallenwegsuntersuchungen und MR-Myelographien können durchgeführt werden. Fehlende Strahlenbelastung ist vor allem in der Pädiatrie und Gynäkologie von großem Vorteil.
Die üblichen Untersuchungen liegen bei etwa 15 - 20 Minuten. Während der Untersuchung hat der Patient Sprechkontakt zum Bedienungspersonal. Nach der Untersuchung wird das Ergebnis mit dem Patienten besprochen, Bilder der Befundbericht für den behandelnden Arzt mitgegeben.
Das Gerät arbeitet mit einem supraleitenden 1,5 Tesla Magneten. Der kompakte Magnet ist beidseitig zugänglich und besitzt eine weite Öffnung. Dies bietet eine besondere Patientenfreundlichkeit und vermeidet Platzangstgefühle. Hochleistungsfähige Empfangsspulen für Untersuchung aller Körperregionen sind vorhanden. MR-Angiographien, Gallenwegsuntersuchungen und MR-Myelographien können durchgeführt werden.
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