
Nephrologische StationIm stationären Bereich werden Untersuchungen zur Abklärung einer akuten oder chronischen Nieren- und Hochdruckerkrankung z. B. durch Nierenbiopsien, invasive Nierengefäßdarstellungen oder Nierenszintigraphien durchgeführt, sowie die Therapie bestimmter nicht dialysepflichtiger Nierenerkrankungen z. B. mit immunsuppressiven Medikamenten, soweit sie nicht in der nephrologischen Ambulanz erfolgen können.Bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz werden die Patienten auf den Dialysebeginn unter anderem mit der Anlage eines Dialysekathethers oder einer arteriovenösen Fistel vorbereitet (in enger Zusammenarbeit mit unserer gefäßchirurgischen Abteilung). Bei chronischen Dialysepatienten erfolgen hier die vorbereitenden Untersuchungen zur Nierentransplantation. Dialysestation: Die Dialyseabteilung behandelt stationäre Patienten und neu in das Dialyseprogramm aufgenommene Patienten. Je nach Erfordernis können unterschiedliche Verfahren wie Hämodialyse, Hämofiltration, Hämodiafiltration, Peritonealdialyse oder Plasmaphorese durchgeführt werden. Bei Patienten mit Fettstoffwechselerkrankungen wird auch die Lipidophorese (HELP, DALI) durchgeführt. Hepatitis B - und Hepatitis C - Patienten werden in gesonderten Räumen mit eigenen Geräten behandelt, wobei in beschränktem Rahmen auch die Dialyse von Ferienpatienten möglich ist. Die medizinische und chirurgische Intensivstation wird bei erforderlichen Dialysen mit intermittierenden oder kontinuierlichen Verfahren mitbetreut. Für nephrologische Notfälle steht rund um die Uhr ein Bereitschaftsdienst zur Verfügung (Tel. 0861-705-0). Bitte den Dialysearzt verlangen. Die weitere ambulante Betreuung der Dialysepatienten erfolgt durch das benachbarte Die ambulante Betreuung nierenerkrankter und transplantierter Patienten erfolgt in der nephrologischen Ambulanz. Am Krankenhaus besteht für Ärzte die vollständige Weiterbildungsmöglichkeit zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Nephrologe.
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