Wichtige Verhaltens- und Einnahmeregeln
In der Klinik kümmert sich geschultes Personal darum, dass Ihnen das verordnete Arzneimittel in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Art und Weise verabreicht wird.
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Halten Sie sich an die verordnete Einnahmemenge. Die Dosis ist auf Ihr Krankheitsbild, Ihr Alter und Ihre Konstitution abgestimmt. Sie können nie Arzneimittel auf Vorrat einnehmen oder Versäumtes nachträglich gutmachen. Haben Sie Ihr Arzneimittel einmal vergessen einzunehmen, fragen Sie Ihren Arzt, was zu tun ist.
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Halten Sie sich an die vorgeschriebene Behandlungsdauer. Brechen Sie die Behandlung nicht eigenmächtig und ohne ärztliche Rücksprache ab, auch wenn Sie sich zwischenzeitlich wieder besser fühlen. Häufig ist es notwendig, das Arzneimittel weiter einzunehmen, um einen Rückfall zu vermeiden. Ihr subjektives Wohlbefinden zeigt Ihnen, dass Sie auf das Arzneimittel gut ansprechen.
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Melden Sie dem Arzt Unverträglichkeiten. Wenn Sie feststellen, dass Ihnen das verordnete Arzneimittel nicht nur hilft, sondern auch Nebenwirkungen hervorruft, sollten Sie diese Ihrem Arzt mitteilen.
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Tabletten, Kapseln oder Dragees möglichst nicht im Liegen schlucken. Sie können in der Speiseröhre steckenbleiben und dort eventuell die Schleimhaut schädigen. Stets Flüssigkeit (Wasser) nachtrinken, damit die Arzneimittel sicher in den Magen gespült werden.
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Tabletten ohne Bruchrille, Kapseln und Dragees sollten Sie nicht verändern. Beispielsweise dürfen Sie Dragees und Retardtabletten i.d.R. nicht zerkleinern. Dadurch können beispielsweise Reizungen der Speiseröhre und des Magens erfolgen bzw. der Wirkstoff im Magen vernichtet und wirkungslos werden. Auch Überdosierungen können die Folge sein.
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Die Anwendung von Zäpfchen sollte möglichst in den entleerten Darm erfolgen. Zäpfchen sollten nicht über Raumtemperatur (> 25 º C) aufbewahrt werden, da sie in der Wärme ihre Form verlieren, wodurch das Einführen erschwert oder sogar unmöglich wird.
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Bei Infusionen in die Blutbahn dürfen Sie nicht selbstständig die eingestellte Infusionsgeschwindigkeit verändern, weil es dadurch zu einer Über- oder Unterdosierung der Wirkstoffe kommen kann.
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