Onkologisches Zentrum Traunstein

Aktuelles

September 2017

Herausragende Auszeichnung für das Prostatakrebszentrum Traunstein

Urologische Krebstherapie auf höchstem Niveau

(von links): Prof. Dr. T. Kälble, Präsident der Dt. Gesellschaft für Urologie, Dr. T. Hofmann, Prostatakrebszentrum Traunstein
(von links): Prof. Dr. T. Kälble, Präsident der Dt. Gesellschaft für Urologie, Dr. T. Hofmann, Prostatakrebszentrum Traunstein

Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden Ende September, mit 7000 Teilnehmern immerhin der drittgrößte urologische Fachkongress weltweit, wurde das „Prostatakrebszentrum Traunstein“ mit dem renommierten Alexander-von-Lichtenberg-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich von einer Fachjury an niedergelassene urologische Projekte vergeben, die einer verantwortungsbewussten und qualitätsorientierten sektorenübergreifenden, regionalen fachmedizinischen Versorgung in vorbildlicher Weise gerecht werden.

Das prämierte Traunsteiner Projekt
Untersuchungen aus den U.S.A. lassen den Rückschluss zu, dass durch die Behandlung in Krebszentren bei Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom (Pca), eine Verbesserung des Überlebens erzielt werden kann. Vor diesem Hintergrund ist die Anzahl der von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Prostatakrebszentren in Deutschland kontinuierlich auf 97 angestiegen. Grundsätzlich zeichnet sich bei der „Therapiekaskade“ von Patienten mit PCa ein Trend zur ambulanten Behandlung ab. Dies könnte insbesondere in ländlichen Räumen mit unzureichender Vernetzung mit den, meist nur in Kliniken etablierten Organkrebszentren zu Defiziten in der fachübergreifenden Interaktionen (u.a. Nichterfassung klinischer Daten, unnötige Doppeluntersuchungen, fehlende Prüfung der Therapieeffizienz etc.) und damit potentiell zu schlechteren Behandlungsergebnissen führen.

Eine gewachsene Infrastruktur aus der Urologischen Gemeinschaftspraxis Traunstein und der Abteilung für Urologie am Klinikum Traunstein initiierte bereits 2008 regelmäßige interdisziplinäre uro-onkologische Fallkonferenzen. Diese personelle und infrastrukturelle Vernetzung von Niederlassung und Hauptabteilung führte Ende 2012 unter dem Dach des Onkologischen Zentrums zur Gründung des DKG-zertifizierten Prostatakrebszentrums Traunstein. Im Übrigen das erste Zentrum Deutschlands in dieser Kombination. Das Zentrum hat den Anspruch, in die ländliche Region Südostbayerns eine uro-onkologische Versorgung aus einer Hand zu implementieren, die den nationalen und internationalen Versorgungsrichtlinien entspricht.
Zusätzlich wurde im Jahr 2013 ein Kooperationsmodell etabliert, das fast alle urologischen Facharztpraxen im Raum Südostbayern als zertifizierte Kooperationspartner in das Prostatakrebszentrum Traunstein einbindet. 

Mittlerweile werden jährlich ca. 200 Neuerkrankungen im Zentrum diagnostiziert und leitliniengerecht behandelt. Die regelmäßigen Überprüfungen durch die Deutsche Krebsgesellschaft verliefen stets ohne Beanstandungen und auch die Qualitätsvergleiche mit den anderen deutschen Prostatakrebszentren bestätigen mit Spitzenplätzen den eigenen hohen Anspruch des Traunsteiner Teams.

Das Traunsteiner Projekt wurde, so Prof. Kälble für den Alexander-von-Lichtenberg-Preis 2017 ausgewählt, weil es exemplarisch für die praktische Umsetzung eines Modells zur optimierten Versorgung uro-onkologischer Patienten stehe und weil es die Rolle der niedergelassenen Urologie qualitativ und in der öffentlichen Wahrnehmung neu definiert hat.


11.08.2017

Gemeinsam gegen den Krebs

Erlöse des Traunsteiner Krebskongress zugunsten von Selbsthilfeeinrichtungen

Hoch erfreut zeigten sich die Verantwortlichen der Traunsteiner Selbsthilfegruppen Brust- und Prostatakrebs sowie der Wohlfühlwerkstatt e.V. über einen Spendenscheck in Höhe von jeweils 700 €.
Erlöst wurde das Geld im Rahmen des 3. Traunsteiner Krebskongresses des Onkologischen Zentrums. Gemeinsam mit dem FC Bayern München Fanclub Rot-Weisse-Traun Traunstein e.V. (RWT) hatten die Veranstalter ein Torwandschießen organisiert, dessen Gewinn nun den Einrichtungen überreicht wurde. Sehr beindruckt zeigten sich die Veranstalter des Onkologischen Zentrums vom sozialen Engagement der RWT, die das Torwandschießen nicht nur maßgeblich betreut, sondern auch noch den Gewinn zugunsten der Selbsthilfeeinrichtungen spontan verdoppelte hatte.

v.l.n.r. Prof. Dr. Dirk Zaak (Onkologisches Zentrum), Annemarie Emmer  (Wohlfühlwerkstatt e.V. ), Dr. Eckhard Pfeiffer (SHG Prostatkrebs), Maximilian Burghartswieser (RWT), Michaela Dreier (SHG Brustkrebs), Reinhold Frank (Onkologisches Zentrum)
v.l.n.r. Prof. Dr. Dirk Zaak (Onkologisches Zentrum), Annemarie Emmer (Wohlfühlwerkstatt e.V. ), Dr. Eckhard Pfeiffer (SHG Prostatkrebs), Maximilian Burghartswieser (RWT), Michaela Dreier (SHG Brustkrebs), Reinhold Frank (Onkologisches Zentrum)
09. März 2016

11. Chiemgauer Krebskongress

am 09. April 2016

07. März 2016

Siegsdorfer Lauf des Lebens

am 23. Juli 2016 (Ausweichtermin 30. Juli).
Nähere Informationen folgen.

20. Traunsteiner Symposium

Praktische Gastroenterologie

am 09. März 2016 von 17:00 bis 21:00 Uhr, großer Seminarraum Klinikum Traunstein

Leitung:
Dr. A. Kreuzmayer,  Med. Abteilung - Gastroenterologie
PD Dr. Dr. mult. h.c. R. J. Schauer, Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie

Fortbildung - ILCO Gruppentreffen

„Wie und warum wird ein Stoma angelegt“ aus der Sicht des Chirurgen

am 02. März 2016 um 15:00 Uhr

im Klinikum Traunstein (Verwaltungsgebäude, Besprechungsraum 1)

Referentin:
Dr. Cornelia Kneisl vom Klinikum Traunstein, Viszeralchirurgie

Kontakt

Onkologisches Zentrum Traunstein
Klinikum Traunstein
Cuno-Niggl-Straße 3
83278 Traunstein
T 0049 861 705-1533
F 0049 861 705-2465

Das Onkologische Zentrum Traunstein ist eine Einrichtung des Klinikums Traunstein und seinem Netzwerk an niedergelassenen Partnern.