Kreisklinik Vinzentinum Ruhpolding

Radiologie Ruhpolding

Im Erdgeschoss der Klinik hat die Radiologie Ruhpolding, Praxis für Kernspintomographie, Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin, ihre Räume. Ihre Mitarbeiter sind auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages zwischen der Praxis und unserer Klinik damit beauftragt, bei unseren Patienten die modernen bildgebenden Diagnostikverfahren anzuwenden.
Zu ihrem Untersuchungsspektrum zählen die Röntgendiagnostik, Kernspintomographie und Szintigraphie (nuklearmedizinisches Verfahren). Den Mitarbeitern der Praxis kommt es darauf an, Untersuchungen äußerst rasch und schonend für die Patienten durchzuführen. In enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten des Krankenhauses Vinzentinum werden qualitativ hochwertige Befunde erstellt.

Röntgendiagnostik

Die konventionelle Röntgendiagnostik ist nach wie vor eine wichtige Methode, um Krankheiten erkennen und entsprechend behandeln zu können. Das Prinzip des Röntgens ist einfach: Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und werden je nach Gewebeart unterschiedlich abgeschwächt. Dadurch entstehen unterschiedliche Schwärzungen auf dem Röntgenfilm. Dargestellt werden können beispielsweise Herz und Lunge, Knochen und Gelenke oder die Brustdrüse (Mammographie). Durch die Gabe von Kontrastmitteln können auch krankhafte Veränderungen des Magen-Darm-Traktes oder des Gefäßsystems untersucht werden.

Jede Röntgenuntersuchung ist mit Strahlenbelastung verbunden. Die Praxis für Kernspintomographie und Nuklearmedizin sorgt durch Schutzmaßnahmen dafür, dass bei notwendigen Untersuchungen die Strahlenbelastung für den Patienten so gering wie möglich bleibt.

Kernspintomographie

Die Kernspin- oder auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist ein Untersuchungsverfahren, mit dem Bilder aus dem Körperinnern gewonnen werden können. Die MRT arbeitet dabei mit einem starken Magnetfeld und mit Radiowellen; sie benötigt keine Röntgenstrahlung. Mit diesem Verfahren lassen sich besonders gut die Weichteile darstellen, also alle nicht knöchernen Teile des Körpers. Die Untersuchung selbst erfolgt in einer Art Röhre, die der Magnet umschließt. Der Patient wird auf einer Liege in diese Röhre gefahren. Um die zu untersuchende Körperregion werden sogenannte Spulen angelegt, wodurch Schnittbilder mit sehr gutem Weichgewebskontrast erzeugt werden können. Krankhafte Gewebeveränderungen lassen sich mit dieser Methode erkennen. Leider ist die Untersuchung mit einer gewissen Lärmbelästigung verbunden.