
Die KapselendoskopieBisher konnte in der Gastroenterologie der Magen-Darmtrakt mit Ösophagogastroduodenoskopie sowie Koloskopie ausgezeichnet untersucht und auch bei Veränderungen therapiert werden, der größte Teil des Dünndarms war jedoch bisher ein ziemlich weißer Fleck auf der Landkarte. Hier standen bisher nur indirekte Untersuchungsmethoden (wie die Röntgenkontrastmitteldarstellung und CT) zur Verfügung. |
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Die Indikationen für die Kapselendoskopie sind in erster Linie okkulte Blutungen aus dem Magen- Darmtrakt, welche in der ÖGD/Koloskopie nicht erfasst werden konnten sowie Veränderungen des Dünndarms vor allem beim Morbus Crohn. Die Untersuchung ist kontraindiziert bei bekannten Engstellen/Darmverschlüssen und momentan noch bei Patienten mit elektromedizinischen Implantaten (Schrittmacher, ICD). Eine besondere Vorbereitung des Patienten ist nicht notwendig, am Mittag vor dem Untersuchungstag ist nur noch leichte, flüssige Kost erlaubt, ab dem Abend muss der Patient dann nüchtern bleiben. Am Untersuchungstag wird die Kapselkamera dann wie eine Tablette vom Patienten geschluckt und sendet über acht Stunden (max. Batterielebensdauer) Bildmaterial ans Empfangsgerät. Die Kapsel geht anschließend per viam naturalem ab (Einmalartikel). Betont werden muss allerdings folgendes: Die Kapselendoskopie ersetzt nicht die Magen- und (Dick-) Darmspiegelung; diese beide Methoden sind bezüglich der Auflösung und der genauen Betrachtung deutlich besser, insbesondere kann auch mit der Kapselendoskopie keinerlei Intervention unternommen werden. zurück... |
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Leitende Oberarzt Dr. Klaus Heiler Oberärzte Dr. Peter Wallisch Dr. Katharina Heldwein Weiterbildungsassistenten: Dr. Christina Chirca Dr. Klemens Barth |
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