
FußchirurgieDer Fuß hat eine sehr komplexe Bauform, ähnlich wie die Hand. Hinzu kommt die hohe Belastbarkeit und gelenkige Anpassung an das Stehen, Gehen und Laufen. Nach Verletzungen und bei Formveränderungen im Lauf des Lebens sind oft chirurgische Maßnahmen sinnvoll, um die Funktionen gut wiederherzustellen. Einige Beispiele für "erworbene" Veränderungen des Fußes:
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Der Hallux valgus ist die häufigste Fehlstellung am Vorfuß.Meist kommt es zu einer Verbreiterung (Spreizfuß) der Mittelfußknochen und einer Verkippung der Großzehe nach außen. Insgesamt findet sich eine komplexe Veränderung, oft auch mit Verdrehen der Zehe. Die zweite Zehe kann nach oben abgedrängt werden (Hammerzehe) und ebenfalls Druck- und Schmerzprobleme bereiten. Je nach Schwere der Veränderungen kommen verschiedene Operationsmethoden nach einem abgestuften Plan zum Einsatz mit Begradigung von Zehe, des Mittefußknochens, Gelenk- und Bandeingriffen. |
OsteochondroseVor allem am Sprungbein (Talus) gibt es als Spätfolge von Unfällen (partielle Knochennekrose) oder ohne geklärte Ursache (Osteochondrosis dissecans) sinnvolle Operationen, die in der Regel arthroskopisch vorgenommen werden können. Zum Einsatz kommen Techniken wie Mikrofrakturierung, Knorpelrefixierung, Knochentransfer (Spongiosaplastik) oder Verpflanzung ganzer Knochen-Knorpelanteile (OATS), um das obere Sprunggelenk möglichst lange belastbar zu erhalten. |
Fuß-TraumatologieBesonderes Augenmerk verdienen bei Unfallverletzten Knochen- Gelenk- und Weichteilverletzungen der Füße, die später genauso gut belastbar sein müssen, wie ein wiederhergestelltes Knie oder ein gebrochener Wirbel. |
| Kontakt |
ChefarztProf. Dr. Rupert Ketterl- Facharzt für Chirurgie - Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie - Spezielle Unfachchirurgie - Physikalische Medizin mehr... |
SekretariatT 0861 705-1205F 0861 705-1472 |
OberarztDr. med. Claus Denzel |