Prof. Dr. med. Dr. med habil Rainer Willy Hauck
Internist, Kardiologe. Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie
Geburtsjahr 1955 Geburtsort Würzburg (Deutschland) Staatsangehörigkeit deutsch Familienstand verheiratet, 3 Kinder Tätigkeit Internist, Pneumologe, Kardiologe, Allergologe Chefarzt der Medizinischen Abteilung II (Innere Medizin, Pneumologie, LungenZentrum, Allergologie, Somnologie), Kreisklinik Bad Reichenhall
Hochschulstudium
- Studium der Humanmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
- Studium der Humanmedizin an der und der Ludwig-Maximilians-Universität München.
- Studienaufenthalt in Südafrika, Transkei
- Staatsexamen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1983).
- Promotion (magna cum laude): Clostridium difficile und Antibiotika- assoziierte Kolitis bei Risikopatienten (Ludwig-Maximilians-Universität München, 1984; Prof. Loeschke).
Klinische Entwicklung
1984-1985 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor Prof. Dr. M. Eder 1985-1993 Wissenschaftlicher Assistent der Medizinischen Klinik I am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor Prof. Dr. G. Riecker 1992 Anerkennung zum Internisten 1993 Wissenschaftlicher Assistent an der 1. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar, Direktor Prof. Dr. A. Schömig 1993 Erwerb der Teilgebietsbezeichnung "Lungen- und Bronchialheilkunde" 1994 Erwerb der Teilgebietsbezeichnung "Allergologie" 1995 Oberarzt der 1. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar, Direktor Prof. Dr. A. Schömig 1995 Leiter der Pneumologie der 1. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar, Direktor Prof. Dr. A. Schömig 1996 zusätzlich Leiter der Pneumologie des Deutschen Herzzentrums München, Klinik an der Technischen Universität, Direktor Prof. Dr. A. Schömig 1997 Habilitation im Fach Innere Medizin an der Technischen Universität München. Thema: Untersuchungen zur Regulation ß- adrenerger Rezeptoren menschlicher Lymphozyten und menschlichen Lungengewebes 1998 Erlangung der Lehrbefähigung (Dr. med. habil.) durch die Fakultät für Innere Medizin der Technischen Universität München 1998 Erhalt der Lehrbefugnis (Privatdozent) durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst 1999 Erwerb der Teilgebietsbezeichnung "Kardiologie" 1999 Ernennung zum Mitglied des Prüfungsausschusses im Schwerpunkt Pneumologie (Innere Medizin) der Bayerischen Landesärztekammer 2002 Chefarzt der Medizinischen Abteilung II des Kreiskrankenhauses Bad Reichenhall, Schwerpunkte: Pneumologie, Schlafmedizin, Kardiologie 2002 Schriftleitung der Fachzeitschrift „Atemwegs- und Lungenkrankheiten“ 2002 Forschungsleiter der Bad Reichenhaller Forschungsanstalt für Krankheiten der Atmungsorgane e.V. 2004 außerplanmäßiger Professor und Lehrauftrag an der Fakultät für Innere Medizin der Technischen Universität München 2005 Erweiterung der Chefarzttätikeit auf die Medizinische Abteilung des Kreiskrankenhauses Freilassing (zusammen mit CA Dr. med. P. Schüßler) 2005 Erhalt der vollen Weiterbildungsbefugnis für Innere Medizin sowie für die Teilgebiete Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie 2006 stellvertretender Sprecher der Sektion „Klinische Pneumologie“ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (zusammen mit Prof. Dr. Tobias Welte) 2007 Kassenprüfer der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin 2008 Wiederwahl stellvertretender Sprecher der Sektion „Klinische Pneumologie“ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (zusammen mit Prof. Dr. Tobias Welte) 2009 Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in der Leitlinienkommission der AWMF 2010 Sprecher der Sektion „Klinische Pneumologie“ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin 2010 Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
Preise Prix de Merite de Fondation Internationale pour la Substitution del' Experimentation Animale (FISEA) 1989 für die Arbeit: "Alterations of ß-adrenoceptors in human heart and lung tissue. Influence of disease and medical treatment".
ASTA Medica Forschungspreis 1991 des Kuratoriums für Ärztliche Fortbildung Regensburg für die Arbeit: "Wirkung von Terbutalin auf m-Cholinozeptoren und ß- Adrenozeptoren der menschlichen Lunge und des menschlichen Lymphozyten. Experimentelle Untersuchungen zur Frage der Toleranzentwicklung gegenüber bronchodilatorischen ß-Sympathomimetika".
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, seit 1994
- Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, seit 1995
- Deutsche Gesellschaft für Lungen- und Atemwegsforschung, seit 1996
- American Thoracic Society and American Lung Association, seit 1996
- European Respiratory Society, seit 1999
- Tumorzentrum München, seit 2000
- Bad Reichenhaller Forschungsanstalt für Krankheiten der Atmungsorgane, seit 2002
- Süddeutsche Gesellschaft für Pneumologie, seit 2004
Klinische Hauptarbeitsgebiete
- Diagnose und Therapie obstruktiver Atemwegserkrankungen (Asthma, COPD, Lungenemphysem)
- Behandlung von Patienten mit schwerer Einschränkung der Lungenfunktion
- stationäre Optimierung der Sauerstofflangzeittherapie unter Berücksichtigung von Demandsystemen
- Einstellung und Überprüfung nicht-invasiver Beatmungstherapie
- Diagnose und Therapie des Lungenkarzinoms
- Konventionelle und operative (=interventionelle) flexible und starre Bronchoskopie (Stents, Laser, etc.)
- Diagnose und Behandlung der pulmonalen Hypertonie
- Diagnose und Behandlung von Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen, z.B. Lungenfibrose, Sarkoidose
- Hustenzentrum - Behandlung von Patienten mit therapieresistentem Husten
Lehraufträge, Publikationen und Vorträge
- 378 Vorträge
- 137 Publikationen, davon
39 Originalarbeiten 27 Übersichten und Kasuistiken 71 veröffentlichte Vortragskurzfassungen
- 16 Buchbeiträge
- 97 Lehrveranstaltungen
- 58 Organisationen von Kongressen
- 34 Vorsitze bei Kongressen
- 23 Öffentlichkeitsveranstaltungen
- 70 Berichterstattungen in Zeitschriften
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