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Kreisklinik Berchtesgaden

Unser Leistungsspektrum

Was sind chronische Schmerzen?

Patienten mit chronischen Schmerzen haben häufig eine über Monate und Jahre andauernde Leidensgeschichte. Oftmals lässt sich dabei keine eindeutige körperliche Schmerzursache finden und viele Patienten haben das Gefühl, als Simulanten angesehen zu werden. Zudem haben sie vielfach eine Reihe von Behandlungsversuchen hinter sich, die aber nicht den erhofften Erfolg brachten. Die Auseinandersetzung mit der Schmerzkrankheit rückt oft in den Mittelpunkt des Lebens und kann sich damit dramatisch auf den beruflichen, familiären und sozialen Bereich auswirken; sozialer Rückzug und Schonverhalten oder aber eine übersteigerte Leistungsorientierung mit erhöhter Anspannung verstärken dabei die Schmerzsymptomatik.
Chronische Schmerzen entstehen u. a. durch Stress und psychische Überforderung auf Grund fortwährender belastender Lebensumstände und geringer eigener Reserven. Wird dies nicht als entscheidende Mitursache erkannt und über Jahre lediglich auf körperlicher Ebene behandelt, kann es zu einer Verschlimmerung und Chronifizierung der Beschwerden kommen.
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Unser Leistungsspektrum

Wir behandeln folgende Beschwerden

  • Chronische Rückenschmerzen (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, Iliosakralgelenk)
    Die Beschwerden gehen teils mit Schmerzausstrahlung in Arme oder Beine einher Medizinische Bezeichnungen: Zervikobrachialsyndrom, HWS-Syndrom, Schleudertrauma, Lumbalgie, Lumboischialgie
  • Migräne
  • Chronische Kopf- und Gesichtsschmerzen
    Medizinische Bezeichnungen: chronische Spannungskopfschmerzen, zervikogener Kopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz, chron. posttraumatischer Kopfschmerz, arzneimittelinduzierter Kopfschmerz, atypischer Gesichtsschmerz
  • Fibromyalgie
    Frühere Bezeichnungen: „Weichteilrheuma“ oder „Ganzkörperschmerz“ 
  • Muskuläre Verspannungsschmerzen
    Medizinischen Bezeichnung: myofasziale Schmerzen
  • Phantomschmerzen
  • Komplexe regionale Schmerzsyndrome der Extremitäten
    Medizinische Bezeichnung: CRPS I oder CRPS II / SMP oder SIP (ohne oder mit Nervenverletzung / mit oder ohne sympathisch unterhaltenen Schmerzen
    Frühere Bezeichnungen: M. Sudeck, sympathische Reflexdystrophie, Kausalgie
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Therapie bei chronischen Schmerzen

Unsere Behandlungsmöglichkeiten
Bei der Therapie chronischer Schmerzen hat sich ein kombiniertes ganzheitliches Therapieprogramm bewährt. Darunter versteht man die gleichzeitige, inhaltlich eng aufeinander abgestimmte Behandlung Schmerzkranker durch unterschiedliche Fachrichtungen.

Behandlungsziele
- Verbesserung von Lebensqualität und Lebenszufriedenheit
- Verbesserter Umgang mit Schmerzen
- Abbau von Hilflosigkeit, Angst und Depression durch ein realitätsgerechteres Gesundheitsverhalten (vorher fehlgesteuertes Krankheitsverhalten)
- Erweiterung des persönlichen und sozialen Spielraums (vorher von sozialer Aktivität)
- Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
- Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit
- Reduktion bzw. optimale Einstellung der Schmerzmedikation
- Förderung der Selbstwirksamkeit (Hilfe zur Selbsthilfe)
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Therapiebausteine

Psychotherapie
Chronische Schmerzen entwickeln sich stets auf der Grundlage der persönlichen Lebensgeschichte und den individuellen Lebensumständen eines Menschen. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den kritischen Lebensereignissen, aber auch mit den ganz persönlichen Ressourcen des Patienten. Darüber hinaus ist die Schmerzverarbeitung, also die körperliche, seelische und soziale Bewältigung der chronischen Belastung durch den Schmerz, abhängig von der Persönlichkeitsstruktur des Patienten, von seiner persönlichen Art, mit Belastungen umzugehen. Die Schmerzverarbeitung geschieht nicht nur durch Denkgewohnheiten, die mehr oder weniger realitätsgerecht sind, sondern auch durch „Gefühlsgewohnheiten“: Ein ängstlicher Mensch erlebt und bewertet Schmerzen anders als ein optimistischer Mensch. Weil Schmerz und Lebensgeschichte, Schmerz und Persönlichkeit in einem so engen Zusammenhang stehen, hat die psychotherapeutische Begleitung des Patienten im Rahmen unserer teilstationären Behandlung einen zentralen Stellenwert.

Psychologische Einzeltherapie
Die psychotherapeutischen Einzelstunden finden in der Regel einmal wöchentlich, bei besonderer Indikation auch zweimal wöchentlich statt. Wir gehen dabei von einem ganzheitlichen, integrativen Therapieansatz aus: Auf der Grundlage eines tiefenpsychologischen Verständnisses, das eine vertrauensvolle und verlässliche therapeutische Beziehung in den Mittelpunkt stellt, bedienen wir uns verhaltenstherapeutischer, gesprächstherapeutischer und tiefenpsychologischer Methoden, um gemeinsam mit dem Patienten neue innere und äußere Spielräume und Lebensmöglichkeiten im Umgang mit der Schmerzerkrankung und den dahinter liegenden Bedingungsfaktoren zu finden.

Problemorientierte Gruppentherapie
Die offene Gruppenarbeit bietet einen geschützten Raum, in dem es möglich ist, sich mit den eigenen Gefühlen auseinander zu setzen. Vor allem der Umgang mit schwierigen Gefühlen wie Angst, Wut oder Trauer kann hier vorsichtig angesprochen und erprobt werden. Erfahrungsgemäß ist es eine große Entlastung, wenn gerade die sog. negativen Gefühle ausgesprochen werden dürfen und sich damit auch verändern können.

Schmerzbezogene Gruppentherapie
In der Schmerzbewältigungstherapie, die in der Regel zweimal wöchentlich stattfindet, geht es um einen verbesserten Umgang mit den Schmerzen:

  • Information zu Schmerz und Stress
  • Erlernen von Schmerzbewältigungstechniken
  • Erlernen einer Kurzentspannung
  • Erkennen und Verändern von „ungünstigen“ Gedanken
  • Erproben neuer Verhaltensweisen durch Rollenspiele
  • Förderung der Kontakt- und Genussfähigkeit

Biofeedback
Rückmeldung körperlicher Funktionen, wie z. B. Muskelanspannung, Atmung, Herzschlag, Hauttemperatur oder elektrischer Hautwiderstand mit dem Ziel, diese positiv zu beeinflussen.

  • EMG-Biofeedback: Messung der Muskelanspannung mit dem Ziel, erhöhte Muskelanspannung wahrzunehmen und zu entspannen.
    Anwendung bei: Rückenschmerzen und Spannungskopfschmerz
  • Temperatur-Biofeedback: Messung der Fingertemperatur mit dem Ziel der Steigerung der Fingertemperatur und damit verbunden der peripheren Durchblutung, was einer körperlichen Entspannung entspricht.
    Anwendung bei: Morbus Raynaud, Migräne, Fibromyalgie, Phantomschmerz und zur Entspannung
  • Vasokonstriktionstraining: Messung des relativen Durchmessers der Schläfenarterie mit dem Ziel einer willentlichen Verengung der Schläfenarterie
    Anwendung bei: Migräne
  • Atem-Biofeedback: Messung der Atemtiefe und Atemhäufigkeit mit dem Ziel, die Bauchatmung zu erlernen.
    Anwendung bei: Schmerzen, Angst, Asthma, Stresssymptomen
  • Herzratenvariabilitäts-Biofeedback: Messung der rhythmischen Schwankung des Herzschlags mit dem Ziel der Steigerung der Herzratenvariabilität und somit Harmonisierung von Herzfrequenz, Blutdruck, Atemfrequenz und Balancierung des vegetativen Nervensystems.
    Anwendung bei: Stresssymptomen, Asthma, Angst, Depression, Bluthochdruck
  • Neurofeedback: Messung der Hirnströme (EEG) mit dem Ziel, die Amplituden ausgewählter EEG-Frequenzen durch Feedbacktraining zu normalisieren. Hierdurch werden vorhandene Beschwerden günstig beeinflusst.
    Anwendung bei: Migräne, chronischen Kopfschmerzen, chronischen myofasziale Schmerzen (muskuläre Verspannungsschmerzen), Fibromyalgie.  Neurofeedback ist weiterhin anwendbar bei Schlafstörungen, Tinnitus, Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), Epilepsie u. a.
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Entspannungsverfahren

Progressive Muskelentspannung: An- und Entspannen von einzelnen Muskeln mit dem Ziel der Wahrnehmung von angespannter Muskulatur, Entspannung der Muskulatur (Schmerzerleichterung), Normalisierung von Atmung, Herzschlag, Blutdruck sowie geistiger und emotionaler Anspannung, Erlangung von größerer Gelassenheit, Ruhe und Zufriedenheit.

Geführtes Atemtraining: fördert die Herzratenvariabilität. Die Herzratenvariabilität (HRV) gibt die Fähigkeit des Herzens wieder, seine Schlagfrequenz mit jeder einzelnen Kontraktion den Erfordernissen eines gesunden Organismus’ anzupassen. Hierdurch schwankt die Herzfrequenz auch mit jedem Atemzug, was bei gesunden Neugeborenen am stärksten ausgeprägt ist und mit dem Alter und vielen körperlichen sowie psychischen Erkrankungen abnimmt. Je höher die HRV, desto flexibler reagiert das Herz auf körperliche und psychische Einflüsse und spiegelt damit die gesunde Reaktionsfähigkeit wider. Durch Training der HRV lässt sich die Balance des gesamten vegetativen Nervensystems günstig beeinflussen, was zur Reduzierung von Stresssymptomen, zur Harmonisierung und Regeneration von Körperfunktionen und zur kurzfristigen Schmerzerleichterung sowie zu einem Pausieren evtl. vorhandener, negativer Gedanken führt.

Körperachtsamkeit (im Körper beheimatet sein) „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns“ (Rumi)

  • Bodyscan: Die Übung lädt dazu ein, seinen eigenen Körper in der Vorstellung bis ins kleinste Detail wahrzunehmen. Die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum zu fokussieren sowie die Entwicklung  von Konzentration, Ruhe und einer flexiblen Achtsamkeit sind Fähigkeiten, die durch regelmäßiges Üben verfeinert werden. 
  • Achtsame Haltungen/Bewegungsübungen: In den Haltungen geht es um das Erforschen der Körpergrenzen, so, wie sie im Augenblick sind. Den Atemfluss und die Körperempfindungen zu beobachten und auf die Stimme des Körpers zu hören, Grenzen bewusst zu spüren und auf sanfte Weise mit der Herausforderung umzugehen, sie zu erkunden, ohne sich zu überfordern.

Bewegungstherapie

Koordinations- und Kräftigungstraining
Das Koordinationstraining beinhaltet Übungen mit spielerischem Charakter zur Verbesserung von Gleichgewichts-, Reaktions- und Orientierungsfähigkeit. Das Kräftigungstraining umfasst Übungen für die rumpfstabilisierenden Muskelgruppen und die Extremitäten. Die Übungen werden im Stehen, Sitzen oder Liegen ausgeführt. Ziel ist es, Kraft- und Längenverhältnisse einzelner Muskelgruppen zu optimieren und Alltagsbewegungen wieder ökonomischer durchführen zu können.

Stretching
Statische Dehnübungen, um verkürzte Muskeln wieder in ihr eigentliches Längenverhältnis zu bringen. Der Muskel wird für 30 Sekunden in die Länge gezogen und diese Position über den besagten Zeitraum gehalten. Durch Stretching erhöht sich die Gelenkbeweglichkeit.

Medizinische Trainingstherapie
Krafttraining an speziellen medizinischen Geräten zur funktionellen Wiederherstellung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur. Mittels einer speziellen Messeinrichtung an den Trainingsgeräten wird der individuelle muskuläre Zustand festgestellt und danach das Übungsprogramm festgelegt.

Nordic Walking
Unter Nordic-Walking versteht man zügiges, sportliches Gehen mit entsprechenden Stöcken. Es ist ein Ausdauertraining für den ganzen Körper. Neben günstigen Auswirkungen auf die Herz-Kreislauftätigkeit und den Stoffwechsel kommt es zu positiven Veränderungen im Stressverarbeitungsverhalten und einer Zunahme des Selbstvertrauens.

Wassergymnastik
Übungen im 34° C warmen brusttiefen Wasser mit verschiedenen Auftriebshilfen, wie Brettern, Pool-Nudeln und Bällen. Wasserwiderstand, Auftriebskräfte und hydrostatischer Druck werden genutzt, um auf schonende Weise das Wohlgefühl zu steigern. Dabei werden Elemente aus Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit trainiert.

Yoga
Yoga ist ein altes indisches Übungssystem, das Körper und Geist vereinigt. Mit Hilfe von abgewandelten Yogastellungen, Atem- und Entspannungsübungen werden die geistige Leistungsfähigkeit, die innere Ruhe und die Körperwahrnehmung gefördert. Nur wenn sich das Körperbewusstsein ändert, können sich Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten und somit die körperlichen Strukturen ändern.

Physiotherapie
Spiraldynamik
Osteopathie (nur in Einzelfällen, bei Indikation)
In der Osteopathie geht es im Wesentlichen darum, durch die Behandlung die Selbstheilungskräfte des Körpers wirksam werden zu lassen, damit sich die gestörte Funktion wieder normalisiert. Das Auffinden und Korrigieren von Beeinträchtigungen findet dabei im Bereich der drei Systeme statt: dem parietalen System (Muskel-Skelett-System), dem visceralen System (innere Organe) und dem craniosacralen System (Gehirn, zentrales Steuerungssystem des Körpers und umgebende Strukturen).

Craniosacrale Therapie (nur in Einzelfällen, bei Indikation)
Sanfte manuelle Therapie, entwickelt aus der Osteopathie, um Spannungen im Membransystem des Körpers, (Hirn- und Rückenmarkshäute, Fascien um Muskeln und Organe) auszugleichen.

Medizinische Therapie

Informationen zur Entstehung chronischer Schmerzen
Chronische Schmerzen haben, im Gegensatz zu akuten Schmerzen, häufig keinen peripheren Gewebeschaden mehr als Ursache, sondern sind durch eine höhere Empfindlichkeit der Umschaltstellen schmerzleitender Nerven („Sensibilisierung der Synapsen“) im Rückenmarksbereich und im Gehirn zu erklären (Schmerzgedächtnis). In ausführlichen und verständlichen Vorträgen wird ein Grundlagenwissen vermittelt.

Information zu Wirkung von Medikamenten
Allein der Schmerzpatient kann die Wirkung von Schmerzmedikamenten beurteilen, da Schmerzen nicht messbar und ausschließlich vom Patienten erfahrbar sind. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass Patienten mit chron. Schmerzen ein grundlegendes Wissen über Schmerzmedikamente haben sollten, um Wirkung und Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente besser einschätzen zu können.

Medizinische Begleitung der medikamentösen Therapie
Ziel der Schmerztagesklinik ist eine Optimierung der medikamentösen Behandlung, wobei in der Regel eher eine Verminderung der Schmerzmedikamente angestrebt wird. zurück...

 
 

Ablauf der Therapie

  • Das Programm läuft fünf Wochen (25 Behandlungstage), Montag bis Freitag (außer an Feiertagen)
  • Tagesstationärer Aufenthalt von ca. vier bis acht Stunden (maximal von 8.00 – 16.00 Uhr) incl. Mittagessen
  • Max. 10 Personen pro Behandlungszyklus
  • Individueller Stundenplan
  • Enger, persönlicher Kontakt mit den Ärzten, Therapeuten und Therapeutinnen

Programm-Möglichkeiten

  • Tagesstationärer Aufenthalt über 25 Tage/5 Wochen
  • Migräne- und Kopfschmerzgruppe (Ablauf: spätnachmittags für vier bis sechs Stunden pro Tag, zweimal die Woche über vier Wochen
  • Programm zur Schmerz- und Stressbewältigung durch Achtsamkeitsschulung (nach  Dr. Kabat-Zinn), Ausdauersport und mediterrane Ernährung im Gruppensetting einmal pro Woche jeweils Dienstagvormittag über acht Wochen
  • Neurofeedbackeinzelbehandlung (EEG-Neuroregulationstraining)

Verfahren außerhalb der Therapieprogramme

Diese so genannten interventionellen Verfahren setzen wir dann ein, wenn Sie nicht an unserem Angebot der Schmerztagesklinik teilnehmen können und ggf. eine entsprechende Behandlung noch indiziert erscheint:

- Gepulste Radiofrequenztherapie von Nervenwurzeln
- Intravenöse regionale Sympathikusblockade (IVRSB)
- Ganglionäre Sympathikusblockaden und GLOA
- Ketamin-Infusionen
- Radiale Stoßwellentherapie von Tenderpunkten
- Kryoanalgesie von peripheren sensiblen Nerven
- CT-gesteuerte Facettendenervation mittels Radiofrequenz
- Elektrische Rückenmarksstimulation (spinal chord stimulator)
- Betreuung von intravenösen, epiduralen und intrathekalen Morphinpumpen
- Hyperbare Sauerstofftherapie
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Kontakt
PD Dr. Tom-Philip Zucker

Chefarzt

PD Dr. Tom-Philipp Zucker
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Dr. Dieter Göhmann

Oberärztliche Leitung

LOA Dr. med. Dieter Göhmann
 
 

Sekretariat

T  0861 705-1381
F  0861 705-1389

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