Zwei neue Non-Trauma-Schockräume
Um diesen Herausforderungen noch besser begegnen zu können, hat die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Traunstein jetzt nachgerüstet: Zwei neue, Non-Trauma-Schockräume stehen ab sofort bereit, kritisch kranke Patienten optimal zu versorgen.
Hightech für höchste Ansprüche
Die neuen Schockräume sind exakt auf die Bedürfnisse dieser Patientengruppen zugeschnitten. Modernste Medizintechnik ermöglicht eine Diagnostik und Therapie ohne Zeitverlust: lückenloses Monitoring aller wichtigen Herz-Kreislauf-Parameter ist selbstverständlich Standard, ein hochauflösendes Sonographie-Gerät für schnelle, präzise Befunde sowie unmittelbarer Zugang zu Laboranalysen helfen bei der raschen Diagnosestellung. Zur Stabilisierung und Therapie stehen Beatmungsgeräte sowie alle notwendigen Instrumente und Notfallmedikamente griffbereit. Alles ist darauf ausgelegt, kritische Situationen in Sekunden zu erfassen und lebensrettende Maßnahmen ohne Verzögerung einzuleiten.
„Wir können jetzt noch schneller und zielgerichteter handeln“
Für Dr. Maximilian Wiedemann, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, ist die Erweiterung ein Meilenstein: „Wir können Patientinnen und Patienten jetzt noch schneller und zielgerichteter versorgen. In einer Notaufnahme unserer Größe, in der jährlich über 43.000 Menschen nach höchsten Standards behandelt werden, ist das ein enorm wichtiger Schritt. Die neuen Schockräume sind ein weiterer Baustein unserer umfassenden Notfallversorgung.“
Teamarbeit, die Leben rettet
Neben der technischen Ausstattung spielt ein zweiter Faktor eine zentrale Rolle: perfekt abgestimmte Abläufe, die im gesamten Team aus Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten regelmäßig trainiert werden. „Wesentlich ist, dass sowohl die Manpower als auch die notwendige Diagnostik sofort verfügbar sind und alle Hand in Hand arbeiten“, betont auch Dr. Maximilian Seissiger, Leitender Oberarzt der Notaufnahme. „Das verschafft uns einen Zeitgewinn, der entscheidend sein kann.“
Diese neuen Strukturen ergänzen die beiden chirurgischen Schockräume. Als Überregionales Traumazentrum versorgt das Klinikum Traunstein hier Patienten mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit hoher Expertise. Dr. Wiedemann erklärt abschließend: „Wir sind in unserer zentralen Notaufnahme jetzt noch breiter aufgestellt und können unsere Ressourcen optimal nutzen - zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten.“
Durch die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme festigt das Klinikum Traunstein seine Rolle medizinischer Ankerpunkt in der Region – mit dem Ziel, Menschen in den kritischsten Momenten ihres Lebens bestmöglich zu helfen.