Fachärztezentrum Kliniken Südostbayern GmbH

Radiologische Praxis im DTZ am Klinikum Traunstein

In der radiologischen Facharztpraxis im Diagnose- und Therapiezentrum (DTZ) steht Ihnen in freundlich eingerichteten Räumen eine eingespielte und motivierte Mannschaft für eine qualitativ hochwertige bildgebende Diagnostik zur Verfügung.

Die Praxisräume befinden sich im Erdgeschoss des DTZ unmittelbar neben dem Klinikum Traustein.

Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine CD mit den Bilddaten. Das Ergebnis der Untersuchung wird mit Ihnen in der Regel unmittelbar im Anschluss an die Untersuchung besprochen.

Computertomographie

Die Computertomographie ist eine Röntgenuntersuchung bei der hochauflösende Schnittbilder des Körpers in sehr kurzen Untersuchungszeiten angefertigt werden können.  

Unsere Scanner verfügen über modernste Bildrechner, die über spezielle Dosisreduktionstechniken verfügen (z.B. iterative Bildrekonstruktion mittels Saphire und IRIS). Damit lassen sich im Vergleich zu Standardscannern Dosiseinsparungen mit bis zu mehr als 50% erreichen.

Unser Leistungsspektrum umfasst das komplette Spektrum der CT-Diagnostik. Dazu stehen uns zwei moderne CT-Scanner von Siemens zur Verfügung.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Unsere moderne Praxis im DTZ am Klinikum Traunstein bietet Ihnen eine angenehme Atmosphäre. Unsere freundlichen und kompetenten Mitarbeiter sind stets bemüht, Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten und Ihre Fragen zu beantworten. Unser moderner MRT-Tomograph mit seiner weiten Öffnung trägt maßgeblich zu Ihrem Komfort bei.

zur Magnetresonanztomographie (MRT)

Mammadiagnostik

Neben der routinemäßigen Anamneseerhebung und der klinischen Untersuchung stehen für eine Brustuntersuchung drei bildgebende Verfahren zur Verfügung:

Mammasonographie

Der Ultraschall der Brust ist vor allem bei jungen Frauen die erste Methode der Wahl. Auch in der Schwangerschaft kann die Sonographie problemlos angewandt werden.  

Insbesondere bei mammographisch sehr dichtem Drüsenparenchym (ACR 3 und 4) stellt der Ultraschall eine optimale Ergänzung zur Mammographie dar. Kleine Herdbefunde, die mammographisch bei dichtem Drüsengewebe nicht detektiert werden können, sind im Ultraschall oft sehr gut sichtbar.

In unserer Praxis steht uns ein High-End-Gerät mit Hochfrequenzschallkopf  (Arietta V70 Hitachi/Aloka) zur Verfügung.

Mammographie

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung bei der kleinste Dichteunterschiede im Brustdrüsengewebe abgebildet werden können. 

Durch korrekte Einstelltechnik und Kompression der Brust lässt sich die Strahlendosis deutlich reduzieren. Wir verwenden ein digitales Vollfeldmammographiesystem, mit dem die Dosis weiter minimiert werden kann.

Für die Detektion von Mikrokalk stellt die Mammographie die Methode der Wahl dar. Mikrokalk kann auf eine Vorstufe von Brustkrebs hinweisen. Bei Vorliegen von suspekten Mikroverkalkungen können wir in einer weiteren Untersuchung eine minimal-invasive Probeentnahme durchführen (stereotaktische Vakuumbiopsie). 

Im Falle einer pathologischen Sekretion aus einem einzelnen Milchgang kann zur weiteren Abklärung eine Milchgangsdarstellung durchgeführt werden. Dazu wird der betroffenen Gang mit Kontrastmittel gefüllt und im Anschluss eine Mammographie (Galaktographie) durchgeführt. Kleinste Gangwucherungen (Papillome) können so entdeckt werden. Bei Vorliegen eines Papilloms sollte das betroffene Gangsegment vorsorglich operativ entfernt werden.

Mamma-MRT

Die Mamma-MRT ist ein sehr sensitives bildgebendes Untersuchungsverfahren. Die Brust wird dabei in einem Magnetfeld unter Zugabe eines Kontrastmittels untersucht. In Ergänzung  zur körperlichen Untersuchung sowie zur Mammographie und Sonographie erhält der behandelnde Arzt zusätzliche Informationen zur weiteren Diagnostik bzw. Therapieplanung. 

Die Mamma-MRT ist eine ambulante Untersuchung und kann nicht über einen stationären bzw. teilstationären Krankenhausaufenthalt abgerechnet werden. 

Derzeit werden lediglich zwei Indikationen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet:               

  • Verdacht auf ein Tumorrezidiv nach vorangegangener Operation
  • Tumorsuche bei gesicherten Nachweis von Tochtergeschwülsten im Gebiet der Lymphabflusswege der Brust

Weitere medizinische Gründe zur Durchführung einer Mamma-MRT sind: 

  • präoperatives Staging bei dichter Brust und Verdacht auf mehrere Herdbefunde zur Verbesserung der OP-Planung
  • Therapiemonitoring bei neoadjuventer Chemotherapie
  • Klinische Auffälligkeit ohne bildmorpholgisches Korrelat in der Mammographie und Sonographie
  • Prothesendiagnostik, z. B. Frage nach Implantatruptur

Da, wie oben dargelegt, die Mamma-MRT in den genannten Fällen keine Regelleistung ist, müssen Sie vor der Untersuchung die Kostenerstattung mit Ihrer Krankenkasse klären. Wir helfen Ihnen gerne dabei.

Röntgendiagnostik und Durchleuchtungsuntersuchungen

Unsere Praxis verfügt über zwei volldigitale Festkörperdetektorsysteme der Firma Siemens (Axiom Aristos FX+) und der Firma Fujifilm (RX EVO-FM). Alle konventionellen Röntgenuntersuchungen können somit in strahlensparender digitaler Technik durchgeführt werden.
Wir bieten das gesamte Spektrum der konventionellen Röntgendiagnostik inkl. Ganzbeinaufnahmen im Stehen an. Die Ergebnisse der Untersuchungen können unmittelbar nach der Aufnahme mit Ihnen besprochen werden. Die Befunde werden in der Regel noch am Untersuchungstag per Fax an den behandelnden Arzt versendet. Auf Wunsch geben wir Ihnen die Aufnahmen auf CD mit. 

Eine vorherige Terminvereinbarung bzw. Vorbereitung ist für allgemeine Röntgenuntersuchungen nicht zwingend notwendig.

Durchleuchtungsuntersuchungen werden ebenfalls an einem volldigitalen Arbeitsplatz durchgeführt (Axiom Iconos R200 der Firma Siemens).
Für Durchleuchtungsuntersuchungen wie z.B. Schluckuntersuchungen der Speiseröhre, Darstellung der Beinvenen bzw. Kontrastmitteldarstellung des Wirbelsäulenkanals benötigen wir eine vorherige Terminvereinbarung.

Knochendichtemessung

Knochendichtemessung mittels DXA

Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine systemische Skeletterkrankung, bei der es zu einer Abnahme der Knochenmasse und zu einer Veränderung der Knochenstruktur kommt. In der Folge können bereits kleinere Belastungen oder Traumen zu Knochenbrüchen führen. 

Betroffen sind v.a. die Wirbelsäule, die Hüfte, das Handgelenk, der Oberarm sowie das Becken.

Nach der Definition der WHO aus dem Jahr 1994 liegt eine Osteoporose vor, wenn der Knochenmineralgehalt an der Lendenwirbelsäule und/oder am Schenkelhals gemessen mit der DXA um -2,5 Standardabweichungen vom Mittelwert einer 20-29-jährigen Frau abweicht. Bevor die Diagnose einer Osteoporose gestellt werden kann, müssen andere Ursachen für einer Verminderung der Knochendichte ausgeschlossen werden.

Weltweit sind ca. 200 Millionen Menschen, betroffen, 80 Prozent davon sind Frauen. V.a. nach den Wechseljahren entwickeln ca. 30 Prozent der Frauen eine Osteoporose.

Liegt eine verminderte Knochendichte vor, so lässt sich in Zusammenschau mit den Vorerkrankungen sowie der Medikamenteneinnahme des Patienten das 10-Jahres-Risiko für das Auftreten eines Knochenbruches abschätzen.

Eine spezifische medikamentöse Therapie wird unabhängig von Lebensalter und Geschlecht nach der DVO-Richtlinie empfohlen, wenn das geschätzte 10-Jahresrisiko für Knochenbrüche > 30 Prozent ist und die T-Werte erniedrigt sind.

Anhand der Knochendichtemessung kann Ihr behandelnder Arzt abschätzen, ob Sie von einer medikamentösen Therapie gegen Osteoporose profitieren können.


Strahlenbelastung und alternative Messverfahren

Die Strahlenbelastung einer DXA-Untersuchung entspricht in etwa der täglichen Dosis der natürlichen Strahlenbelastung in Deutschland und liegt ca. zwischen 5 und 10 μSv. Dieser Wert ist extrem niedrig.
Im Vergleich dazu treten akute Strahlenschäden wie z.B. Hautrötung oder Haarausfall in der Regel erst nach einer Strahlenexposition mit hohen Dosen über 500 mSv auf (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz). Die Strahlenbelastung der DXA liegt also um ein ca. 50000-faches unter diesem Wert. 

Alternative Messverfahren sind der quantitative Ultraschall und die quantitative Computertomographie (QCT). Beim QCT ist die Strahlenbelastung ca. um den Faktor 10 höher als bei der DXA. Der quantitative Ultraschall weist keine Strahlenbelastung auf, kann jedoch nur an peripheren Knochenabschnitten die Knochendichte bestimmen (z.B. an der Ferse oder am Unterarm). Aussagen zur Knochendichte im Stammskelett sind nur bedingt möglich.

Während die DXA Aussagen zum absoluten Frakturrisiko und zur Beurteilung der medikamentösen Risikoreduktion macht, ist letzteres für den quantitativen Ultraschall und das QCT nicht untersucht worden. Vor Beginn einer medikamentösen Therapie ist daher nach den Leitlinien bis auf Ausnahmen die DXA nicht ersetzbar.


Kostenübernahme der DXA-Messung durch die gesetzliche Krankenkasse

Die Kosten für die Knochendichtemessung werden für Frauen über 70 Jahre und für Männer über 80 Jahre von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Sollten Sie aufgrund einer bestehenden Vorerkrankung bzw. aufgrund der Einnahme bestimmter Medikamente ein erhöhtes Risikoprofil für Knochenbrüche aufweisen, werden die Kosten auch bereits im jüngeren Alter von ihrer Krankenkasse übernommen.

Um Ihren Anspruch auf Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse bzw. Ihr Risikoprofil für Knochenbrüche abklären zu können, benötigen wir einige Angaben von Ihnen.

Sie können sich den Fragebogen (unter Downloads & Links) herunterladen und ausgefüllt zur Untersuchung mitzubringen.

Sollten Sie aufgrund Ihres Risikoprofils keinen Anspruch auf Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse haben, können wir Ihnen die Knochendichtemessung als individuelle Gesundheitsleistung anbieten.


Untersuchung

Die Untersuchung dauert ca. 10 Minuten. Sie liegen auf einem gepolsterten Untersuchungstisch in Rückenlage mit angewinkelten Beinen bei der Messung der Lendenwirbelsäule und ausgestreckten, leicht nach innen gedrehten Beinen bei der Messung in der Hüftregion. Zur Lagerung stehen Polster und Lagerungshilfen zur Verfügung. Sie können so ganz entspannt während der Untersuchung liegen.


Folgeuntersuchungen und Verlaufskontrollen

Patienten, die keine medikamentöse Therapie erhalten: 

  • Der Zeitabstand von DXA-Wiederholungsmessungen ist davon abhängig, welche Änderung des T-Scores therapierelevant wäre:
  • Änderung von 0,5 SD relevant: Verlaufskontrolle nach 12 Monaten
  • Änderung von 1,0 SD relevant: Verlaufskontrolle nicht vor Ablauf von 2 Jahren
  • Bei T-Score > -1,0: in der Regel sind Messintervalle > 5 Jahre ausreichend
    Im Falle von zu erwartenden Knochendichteverlusten bei veränderten Lebensumständen (z.B. Cortisontherapie) kann hier individuell entschieden werden.


Patienten unter einer medikamentösen Therapie:

Hier gibt es keine generellen Empfehlungen.
Wenn ein Therapieversagen vermutet wird (Abfall der Knochendichte > 5 Prozent), sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden.
Durch den Wegfall von Risikofaktoren (z.B. Beendigung einer Cortisontherapie) könnte das Frakturrisiko gesenkt werden und damit die Indikation zur medikamentösen Therapie möglicherweise nicht mehr gegeben sein. In diesen Fällen sollte nach 12-24 Monaten eine erneute Knochendichtemessung durchgeführt werden.

Ultraschall

Unsere Praxis verfügt über ein High-End-Gerät vom Typ Arietta V70 der Firma Hitachi/Aloka.

Wir bieten folgenden Untersuchungen für Sie an: 

  • Sonographie des Bauchraums
  • Sonographie des Bewegungsapparates
  • Sonographie der Brust
  • Sonographie der Arterien und Venen der unteren Extremität
  • Sonographie der Lymphknoten im Rahmen einer individuellen Gesundheitsleistung
Anmeldung

T  +49 861 705-2620
F  +49 861 705-2629

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