Palliativstation Lebensqualität trotz schwerer Erkrankung
Im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen die Patientin oder Patient und die Angehörigen, die sich mit einer nicht mehr heilbaren Erkrankung auseinandersetzen müssen. Ziel unserer Bemühungen ist die Linderung oder Beseitigung körperlicher Beschwerden, die den Patienten oder die Patientin belasten, wobei auch die psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse von Patientin oder Patient und der Angehörigen besonders ernst genommen werden.
Deshalb arbeiten wir im Team! Hierzu gehören neben speziell ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten und Pflegekräften auch Seelsorger, Psychologen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter sowie Kunst- und Atemtherapeuten.
Sobald eine gute Verbesserung der Beschwerden des Patienten oder der Patientin erreicht ist, erfolgt die Entlassung nach Hause oder in eine andere pflegende Einrichtung. Dabei kann auch das „Netzwerk Hospiz“ die Patienten auf Wunsch gerne ambulant mit betreuen. Ziel der Palliativstation ist, im Gegensatz zu einem Hospiz, nicht die dauerhafte Versorgung, sondern die Entlassung des Patienten nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung.
Palliativmedizin Gewinn von Lebensqualität in der verbleibenden Zeit
Patientinnen und Patienten, die in der Palliativstation aufgenommen werden, leiden an einer weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Die Aufnahme in der Palliativstation erfolgt in der Regel nach Anmeldung durch den behandelnden Hausarzt, einen Krankenhausarzt oder ein anderes Krankenhaus. In Notfällen erfolgt die Erstversorgung in der Aufnahmestation des Klinikums Traunstein.
Sowohl die Patientinnen und Patienten als auch deren Angehörige sind darüber informiert und stimmen einer Behandlung zu, die nicht mehr das „Wieder-gesund-machen“ in den Vordergrund stellt, sondern den Gewinn von Lebensqualität in der verbleibenden Zeit. Hierbei kann die Kontrolle von belastenden Symptomen, wie Atemnot, Angst, Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, ebenso wichtig sein wie die Bewältigung einer schwierigen psychischen Situation oder eines Problems im Rahmen der häuslichen Versorgung.
Unsere Räumlichkeiten
- Acht Einzelzimmer und ein Doppelzimmer in freundlicher, wohnlicher Atmosphäre mit Bad, Telefon, Fernseher und Internet
- Ein Wohnzimmer als Ort der Begegnung, nutzbar für kleine Feiern, gut ausgestattet mit Büchern, Fernseher und Musikanlage.
- Patienten- und Angehörigenküche für die individuelle Zubereitung von Speisen und Getränken
- Badezimmer als Ort der Entspannung
- Überdachter Balkon zum Atemholen an der frischen Luft
- Raum der Stille zum Nachdenken, Innehalten, Loslassen
Angebote für unsere Patientinnen und Patienten
- Behandlung von Schmerzen, Übelkeit, Atemnot und anderen belastenden Krankheitsbeschwerden
- umfassende pflegerische Zuwendung, unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche und des gewohnten Lebensrhythmus
- Unterstützung in religiösen und spirituellen Fragen – unabhängig von der Konfession
- Psychologische Betreuung
- Kunst-, Atem- und Entspannungstherapie
- Vor- und nachstationäre Betreuung durch die ambulante Palliativbetreuung des Netzwerk Hospiz im engen Kontakt mit dem betreuenden Hausarzt
- Betreuung in der letzten Lebensphase, wenn eine Entlassung nicht mehr möglich ist
Angebote für Angehörige
- Besuche jederzeit möglich
- Übernachtungsmöglichkeit im Patientenzimmer auf der Gästecouch
- Essensmöglichkeit auf der Station oder in der Cafeteria unserer Klinik
- Einbindung in pflegerische Tätigkeiten und in die Behandlungsplanung
- Beratung in sozialrechtlichen Fragen (Vollmachten, Patientenverfügung) und Unterstützung bei der Organisation der weiteren Betreuung durch den Sozialdienst
- Trauerbegleitung durch Gespräche, Vermittlung von weiteren Angeboten und Gedenkfeiern
Entlassung - Sie sind nicht allein
Der Aufenthalt ist zeitlich begrenzt. Die Entlassung erfolgt nach der Stabilisierung der Patientin oder des Patienten in die von ihnen gewünschte Umgebung – sei es ins häusliche oder in ein anderes pflegendes Umfeld (Pflegeheim oder auch Hospiz).
Vor Entlassung nach Hause wird in enger Absprache mit Patientin oder Patient, deren Angehörigen und dem Hausarzt ein stützendes Netz aus hausärztlicher Versorgung, ambulantem Pflegedienst und auf
Wunsch ambulante Palliativversorgung des Netzwerkes Hospiz und Hospizhelfer/innen aufgebaut. Durch diese Vorbereitung möchten wir alle Betroffenen unterstützen und die Sicherheit geben, die Aufgabe der häuslichen Versorgung bewältigen zu können.
Auch nach Entlassung stehen wir gerne als Ansprechpartner für Patientin oder Patient und Angehörige zur Verfügung.
Spenden Danke für Ihre Mithilfe
Nicht alle Kosten werden über den Tagessatz unserer Station gedeckt. Die Beschaffung zusätzlicher Pflegemittel, die patientenfreundliche Ausstattung der Station sowie die spezielle Schulung unserer Mitarbeiter sind Beispiele, die dank Ihrer Spende über unser Spendenkonto finanziert werden.
Spendenkonto
Kliniken Südostbayern
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG
IBAN DE23 7109 0000 0000 2014 80
BIC GENODEF1BGL
Verwendungszweck: Palliativstation Traunstein
Palliativstation
T +49 861 705-2310
F +49 861 705-2311
Spendenkonto
Kliniken Südostbayern
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG
IBAN DE23 7109 0000 0000 2014 80
BIC GENODEF1BGL
Verwendungszweck: Palliativstation Traunstein
![[+]](/files/Bilder/Standorte/Traunstein/palliativ_ts_raum_02_web.jpg)
![[+]](/files/Bilder/Standorte/Traunstein/palliativ_ts_raum_01_web.jpg)
![[+]](/files/Bilder/Standorte/Traunstein/palliativ_ts_raum_05_web.jpg)
![[+]](/files/Bilder/Standorte/Traunstein/palliativ_ts_raum_04_web.jpg)
![[+]](/files/Bilder/Standorte/Traunstein/palliativ_ts_raum_03_web.jpg)