Onkologisches Zentrum Traunstein Gemeinsam gegen den Krebs
Zentral in der Region Südostbayern bieten wir Kompetenz und Qualität überprüft und zertifiziert von der Deutschen Krebsgesellschaft.
Das zertifizierte Onkologisches Zentrum vereint mehrere spezialisierte Organkrebszentren und unterstützende Fachdisziplinen unter einem Dach. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, Patienten mit der Diagnose Krebs bei diesem Kampf zu unterstützen.
Die koordinierte Diagnostik und Therapie von Patienten mit Krebserkrankungen orientiert sich an den hohen Standards der Fachgesellschaften und am aktuellen medizinischen Wissen.
Kompetenz ganz nah: Wir versprechen Ihnen einen Beratungstermin bei einem unserer Experten innerhalb von 72 Stunden! Unser Anspruch ist es, allen Krebspatienten eine umfassende, individuelle und leitliniengerechte Versorgung zukommen zu lassen.
Kompetenz in Bildern Das sind wir
Wir freuen uns, dass wir Ihnen das Onkologische Zentrum der Kliniken Südostbayern in Traunstein in unserem Imagefilm präsentieren dürfen! Der Film soll einen ersten Eindruck über die Menschen, die im Onkologischen Zentrum arbeiten, und über Abläufe, Diagnostik und Behandlungen geben.
Garantierte Qualität am OZ
Ziel eines Tumorzentrums ist es, «die bestmögliche Qualität bei Diagnose und Therapie für alle Krebspatienten in der Region anzubieten», schreibt die Deutsche Krebsgesellschaft, nach deren Vorgaben die Zertifizierungen der Organzentren und des Onkologischen Zentrums Traunstein erfolgen.
Nachgewiesen werden muss unter anderem, dass die Betreuung der Patienten interdisziplinär erfolgt, dass evidenzbasierte Qualitätskriterien eingehalten werden, dass Patienten Zugang zu klinischen Studien erhalten und dass bei der Nachsorge alle Beteiligten einbezogen werden, Patienten und Angehörige sowie Selbsthilfegruppen in der Region. „Wir wollen uns dabei jeden Tag an den Anforderungen und Bedürfnissen unserer onkologischen Patienten ausrichten“. So die Philosophie des Zentrums.
Um diesem Vorsatz gerecht werden zu können hat das OZT neben den fachlichen Anforderungen ein sog. Qualitätsmanagement-System nach der DIN EN ISO 9001:2008 eingeführt. Dieser internationale Standard für Managementsystems sorgt für die stringente Einhaltung der Struktur- Prozess- und Ergebnisqualität und eine kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Organisation. Die Einhaltung der Vorgaben aus beiden Systemen wird jährlich stichprobenartig durch externe, unabhängige Fachexperten und Auditoren vor Ort überprüft; alle drei Jahre muss die Zertifizierung erneuert werden.
Der große Aufwand verfolgt aber nur ein Ziel: dauerhaft die Krebstherapie regional auf hohem Niveau zu garantieren!
Klinikeigene Tumordokumentation
Mit dem Ziel der internen und externen Qualitätssicherung wurde die klinikeigene Tumordokumentation mit spezialisierten Tumordokumentarinnen ausgebaut. Die Verlaufs- und Behandlungsergebnisse gelangen anonymisiert in die Tumorregister auf Länder- und Bundesebene und helfen damit die Qualität der Behandlung ständig zu verbessern.
Das Zertifizierungssystem
Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft verfolgt das Ziel, die Betreuung der onkologischen Patienten zu verbessern und ihnen in jeder Phase und für jeden Bereich ihrer Erkrankung eine an hohen Qualitätsmassstäben orientierte Behandlung zu ermöglichen.
Dafür werden die Kliniken ausgezeichnet, die sich einem Zertifizierungsverfahren unterzogen und somit nachgewiesen haben, dass sie die hohen Anforderungen an die Versorgung onkologischer Patienten erfüllen. Die verschiedenen Arten zertifizierter Zentren sind in dem 3-Stufen-Modell der onkologischen Versorgung abgebildet. Die Basis stellen dabei die Organkrebszentren dar, in denen häufige Tumorarten wie Brustkrebs, Darmkrebs oder Prostatakrebs behandelt werden. Die Onkologischen Zentren, in denen mehrere Tumorerkrankungen unter einem Dach betreut werden, bilden die zweite Stufe der Pyramide. Die Spitze des Modells sind die DKG geföderten Onkologischen Spitzenzentren deren Schwerpunkt neben der Patientenversorgung auf Forschung und Lehre liegt.
Zertifizierte Zentren müssen jährlich bei einer Begutachtung vor Ort nachweisen, dass sie die hohen fachlichen Anforderungen an die Behandlung der Tumorerkrankung erfüllen und zudem über ein etabliertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Die fachlichen Anforderungen sind in Form von Erhebungsbögen zusammengefasst, die die quantitativen und qualitativen Voraussetzungen für die Zentren enthalten. Die Anforderungen werden in interdisziplinären Kommissionen erarbeitet und in regelmäßigen Abständen aktualisiert. In den Kommissionen sind Experten für alle Bereiche einer Tumorerkrankung vertreten. Das bedeutet, neben Mitgliedern der ärztlichen und pflegerischen Fachgesellschaften sind unter anderem auch Psychoonkologen, Sozialarbeiter und Patientensprecher an der Erarbeitung der fachlichen Anforderungen beteiligt.
Das gesamte Zertifizierungssystem und somit auch die Durchführung der Audits werden durch die unabhängige Zertifizierungsstelle OnkoZert betreut.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Begleitende onkologische Pflege
Ob stationär oder ambulant, für Krebskranke ist das Pflegepersonal in der Regel die wichtigste Ansprechstation bei Fragen und Problemen. Mit der Gründung des Onkologischen Zentrums Traunstein bot sich die Möglichkeit im onkologischen Pflegebereich neue Strukturen zu schaffen, die es den Pflegenden ermöglichen über Stations- und Abteilungsgrenzen hinaus dem Patienten eine kontinuierliche Betreuung über den gesamten Behandlungsweg anzubieten.
Mit dem überarbeiteten onkologischen Pflegekonzept und der speziellen onkologischen Pflegevisite sind hierfür wichtige Instrumente bei uns im Haus etabliert worden. Die Pflegevisite bietet dabei nicht nur eine optimale Betreuungs- und Beratungsfunktion für Patienten und deren Angehörigen zur Verbesserung der Lebensqualität, sondern ermöglicht auch durch den kollegialen Fachaustausch die Aufrechterhaltung der ausgezeichneteten Pflegequalität in unserer Klinik.
Interessierte, motivierte Pflegende werden durch eine zweijährige Fachweiterbildung in diesen Tätigkeitsfeld berufsbegleitend qualifiziert. Der Weiterbildungslehrgang soll den Teilnehmern eine vertiefte fachliche, personale, soziale sowie methodische Kompetenz zur eigenverantwortlichen Pflege von Menschen mit einer Krebserkrankung vermitteln. Dabei sollen Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen und ihre familiären, sozialen, spirituellen und kulturellen Bezüge berücksichtigt werden. Zudem werden sich die Teilnehmer mit berufsspezifischen Problemen und Bedürfnissen auseinandersetzen und Möglichkeiten der Selbstreflexion und Selbstpflege kennen lernen.
Kontakt und Organisation
Onkologisches Zentrum Traunstein
Sekretariat Hämatologie/Onkologie
Fr. Simone Goess, Fr. Monika Klippert
Dr. Thomas W. Kubin
T +49 861 705-1243
F +49 861 705-1729
Kooperationspartner
Ein besonderes Merkmal des Onkologischen Zentrums Traunstein ist die Etablierung gezielter interdisziplinärer Kooperationen zwischen Klinik, niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten, Selbsthilfegruppen und -vereinen. Betroffene Patientinnen verfügen damit in der Region Chiemgau über ein gut erreichbares Netzwerk für Diagnostik, Therapie und Nachsorge und eine Krebsbehandlung auf höchstem Niveau.
Für jegliche Arten von Kooperationen wenden Sie sich bitte an den Koordinator des Onkologischen Zentrums Traunstein Reinhold Frank ( ).
Gemeinsam gegen den Krebs e.V. Unterstützt Menschen mit Krebs
Vor kaum einer anderen Diagnose haben Menschen in Deutschland mehr Angst, wie vor der, eines bösartigen Tumors. Mittlerweile werden fast 500.000 Bundesbürger jährlich mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert.
![]()
"Gemeinsam gegen den Krebs e. V.“ ist ein Netzwerk aus Ärzten, Fachkräften im Sozial- und Gesundheitswesen oder Politikern, das den Betroffenen in dieser Lebensphase durch ein vielfältiges psychosoziales Angebot zur Seite steht.
Onkologisches Zentrum Traunstein
F +49 861 705-1729








