Orientierung für Krebsbetroffene - Großer Patiententag
Das Onkologische Zentrum Traunstein lädt am 18. April von 9 bis 13 Uhr bei freiem Eintritt zum Patiententag ins Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Herzog-Friedrich-Straße 6 in Traunstein, ein.
Was hier präsentiert wird, ist ein Angebot zum Verstehen. Und zum Mitreden. Experten aus verschiedenen Bereichen erklären, was Krebsbetroffene wissen wollen – aktuell, professionell, verständlich und auf Augenhöhe. Prof. Dr. Christian Schindlbeck, stellvertretender Sprecher des Onkologischen Zentrums und Chefarzt der Frauenklinik der KSOB, und Reinhold Frank, Organisator des Patiententages und Leiter Geschäftsbereich Qualität, Governance und Nachhaltigkeit, freuen sich über ein breit gefächertes Angebot für die Besucherinnen und Besucher: „Es gibt – neben den hochinformativen Vorträgen – auch ein Angebot zum Mitmachen: Entspannung, Meditation. Und sehr praktische Hilfe: onkologische Kosmetik, Ernährung, Tipps bei Hautveränderungen und Haarverlust. Sogar ein Sanitätshaus ist vor Ort.“
Der Vormittag beginnt mit einer Begrüßung durch Dr. Thomas Kubin, Sprecher des Onkologischen Zentrums und Chefarzt für Onkologie, Hämatologie am Klinikum Traunstein. Danach ein Überblick über die Arbeit der verschiedenen Krebszentren am Klinikum Traunstein – kompakt, jeweils zehn Minuten. Es folgt ein Thema, das oft unterschätzt wird: Studienangebote und ihre Bedeutung für Patienten. Dann Informationen zum neuen Lungenkrebszentrum. Schließlich die Psychoonkologie – also die Frage, wie man mit der Krankheit lebt.
Ein Bruch im Programm, bewusst gesetzt, ist die Lesung des Autors Bernhard Straßer: „Das Leben ist nicht unendlich, doch jeder Tag ist lebenswert.“ Literatur als Gegenpol zur Medizin.
Ab 11 Uhr öffnen die Infostände und laden zum Gespräch. Das Onkologische Zentrum, Selbsthilfegruppen, der Verein Gemeinsam gegen den Krebs – sie alle stehen bereit für Fragen und Austausch. Das Ziel ist klar: Information, die trägt. Wissen, das im Alltag hilft. Und Austausch, der Sicherheit gibt. Denn Fortschritte in der Onkologie zeigen sich nicht nur in Studien und Leitlinien. Sondern auch darin, dass Patienten verstehen, was geschieht – und wie sie damit umgehen können.