Sauberkeit ist der Schlüssel für Patientensicherheit
Alle KSOB-Standorte bestehen umfassende HYSYST-Prüfung für höchste Hygienestandards im OP mit Bravour
Die Qualität der Reinigung wird durch regelmäßige interne Kontrollen sowie durch zweimal jährlich stattfindende, unangekündigte externe Prüfungen der Prüfstelle HYSYST sichergestellt, denn der Operationsbereich eines Krankenhauses zählt zu den sensibelsten Zonen der medizinischen Versorgung.
Patientinnen und Patienten können das dort herrschende Hygieneniveau nicht selbst beurteilen und müssen darauf vertrauen, in einer Umgebung behandelt zu werden, die frei von krankmachenden Bakterien, Staub und anderen unerwünschten Verunreinigungen ist. Genau dieses Vertrauen verpflichtet alle Beteiligten zu höchsten Qualitäts- und Hygienestandards. Nach inzwischen fünf Jahren kontinuierlicher Anwendung dieses Qualitätsmanagementsystems für den OP-Bereich zeigt sich damit auch in diesem Jahr erneut ein sehr positives Ergebnis:
Der geforderte Qualitäts- und Reinheitsstandard wird vollständig erfüllt und liegt laut HYSYST im Vergleich zu OP-Bereichen anderer Kliniken deutlich über dem Durchschnitt.
Dazu wird ein einheitlicher Qualitätsmanagement-Standard von HYSYST angewendet. Dieser Standard sorgt dafür, dass alle Reinigungsfachkräfte die Reinigung und Flächendesinfektion nach den gleichen festen Vorgaben durchführen. So wird sichergestellt, dass überall gleich gründlich und zuverlässig gearbeitet wird.
Schulung und Teamarbeit sind essenziell
„Eine gute OP-Hygiene ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis klarer Standards, einer fundierten Ausbildung, regelmäßiger Schulungen und einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit.“ erklärt Gabriele Hentschlofsky in ihrer Verantwortung als Bereichsleitung für die Bereiche Reinigung und Service der Klinik-Gebäudeservice Traunstein für alle vier Standorte.
Um ein maximales Maß an Sicherheit im OP-Bereich zu gewährleisten, ist konsequente Teamarbeit unerlässlich. Neben den medizinischen Fachkräften tragen insbesondere die Abteilungen Hygiene, Pflege und Gebäudereinigung eine zentrale Verantwortung. Ihr enges Zusammenspiel stellt sicher, dass alle Prozesse reibungslos ineinandergreifen und ein dauerhaft hohes Hygieneniveau eingehalten wird. Gerade für die Abteilung Gebäudereinigung, die maßgeblich für die hygienische Sauberkeit im OP verantwortlich ist, kommt einem systematischen und nachvollziehbaren Vorgehen eine besondere Bedeutung zu. Standardisierte Abläufe, klar definierte Reinigungs- und Desinfektionsprozesse sowie eine transparente Dokumentation bilden die Grundlage für eine zuverlässige OP-Hygiene. Ziel ist es, Risiken zu minimieren und Infektionen wirksam vorzubeugen.
Elektronische Messung der Sauberkeit
Dabei wird nicht nur überprüft, ob die Reinigung korrekt ausgeführt wurde, sondern auch, wie sauber die Flächen tatsächlich sind. Dies geschieht mithilfe eines elektronischen Messgeräts, das Schmutzrückstände auf Oberflächen (ATP-Messung) messbar macht und quantifiziert.
Ein hoher OP Hygienestandard ist ohne engagierte Mitarbeitende nicht möglich. Dieses Ergebnis ist daher vor allem den Beschäftigten in den OP Bereichen zu verdanken, die hohe Qualitätsansprüche an ihre Arbeit stellen und sich bewusst sind, wie wichtig ihr im Verborgenen und hinter verschlossenen Türen geleisteter Beitrag für die Sicherheit und Gesundheit der Patientinnen und Patienten ist.