13.05.2026 - Kliniken Südostbayern

Pflegende sind ein zentraler Bestandteil unserer Kliniken

Gesa Breckweg, Pflegerische Direktorin Verbund für die Kliniken Südostbayern (KSOB) und das InnKlinikum Altötting und Mühldorf.
Gesa Breckweg, Pflegerische Direktorin Verbund für die Kliniken Südostbayern (KSOB) und das InnKlinikum Altötting und Mühldorf.

Pflegende sind rund um die Uhr im Einsatz für das Wohl von Patientinnen und Patienten: Zum Tag der Pflege am 12. Mai würdigt Gesa Breckweg, Pflegerische Direktorin Verbund für die Kliniken Südostbayern (KSOB) und das InnKlinikum, die Arbeit der Pflegekräfte der beiden Klinikverbünde und spricht über Wertschätzung, die Entwicklung und Zukunft der Pflege.

Frau Breckweg, der Tag der Pflege ist ein besonderer Anlass. Was bedeutet dieser Tag für Sie persönlich?

Der Tag der Pflege ist für mich vor allem ein Moment der Anerkennung für unsere Pflegenden, deren Arbeit unverzichtbar für unser Gesundheitswesen ist. Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten jeden Tag Außergewöhnliches – oft im Hintergrund und rund um die Uhr. Der Tag der Pflege gibt uns die Gelegenheit, diese wichtige Profession in den öffentlichen Fokus zu stellen und Danke zu sagen für das, was hier täglich geleistet wird.

Was macht die Pflege in den beiden Klinikverbünden besonders?

Es ist das Zusammenspiel aus Fachkompetenz, Menschlichkeit und Teamgeist. Unsere Pflegekräfte begleiten Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen – von der Geburt bis zum Lebensende. Diese Nähe zu den Patientinnen und Patienten jeglichen Alters macht den Pflegeberuf so besonders, aber auch zunehmend komplexer.

Wie begegnen Sie den steigenden Anforderungen an das Berufsbild?

Wir arbeiten in den Klinikverbünden kontinuierlich daran, pflegerisches Fachwissen auszubauen – Lebenslanges Lernen ist Teil unseres Berufsbildes. Darüber hinaus integrieren wir moderne, innovative Technologien sinnvoll an unseren Kliniken. Entscheidend ist, dass diese Lösungen praxistauglich sind und wirklich entlasten.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Pflege der Zukunft?

Digitalisierung kann Prozesse vereinfachen, Zeit sparen und die Qualität der Versorgung verbessern. Gleichzeitig darf sie nie den menschlichen Aspekt verdrängen. Technik ist ein Werkzeug, kein Ersatz - Pflege bleibt immer emphatische Beziehungsarbeit. Unser Ziel ist es, Pflegekräfte mit digitalen Neuerungen zu unterstützen, damit sie mehr Zeit für den direkten Patientenkontakt haben.

Wie zeigen Sie Ihren Mitarbeitenden Wertschätzung im Alltag?

Wir investieren in unseren Klinikverbünden viel in Fort- und Weiterbildungen, in Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und flexible Arbeitsmodelle, um Beruf, Familie und Gesundheit vereinbaren zu können. Wertschätzung beginnt allerdings schon mit aktivem Zuhören. Wir setzen auf offene Kommunikation und aktive Beteiligung. Zum Tag der Pflege möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen ausdrücklich für das hohe Engagement in unseren Kliniken bedanken.