19.08.2026 - Kliniken Südostbayern

17 Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zum Pflegefachhelfer feiern ihren Abschluss

Die ganze Klasse der Pflegefachhelferinnen und -fachhelfer mit den Gästen der Abschlussfeier
Die ganze Klasse der Pflegefachhelferinnen und -fachhelfer mit den Gästen der Abschlussfeier

TRAUNSTEIN. Ein Jahr kann viel verändern. Manchmal sogar einen ganzen Lebensweg. Das zeigte sich bei der Abschlussfeier des Kurses für Krankenpflegehilfe: 17 Auszubildende erhielten ihre Urkunde, eine weitere Person ein Zeugnis.

So unterschiedlich das Alter – von 17 bis fast 50 Jahren –, so verschieden waren auch die Wege in die Ausbildung. Manche kamen aus Speisenversorgung oder aus dem Service, andere hatten bereits als ungelernte Pflegehelfer gearbeitet. Eine Auszubildende aus der Speisenversorgung hatte sich aus eigener Initiative beworben – und die Ausbildung zur Pflegefachhelferin mit der Note 2,0 abgeschlossen.

Zu Gast waren bei der Feier Katharina Hallweger, Stellvertretende Landrätin des Landkreises Traunstein, Walburga Mörtl-Körner, 2. Bürgermeisterin der Stadt Traunstein, Dunja Wondra, Pflegedirektorin Kreisklinik Trostberg, und Steffen Köhler, Leiter Geschäftsbereich Personal und Bildung KSOB, und wurden von Lara Treppner, stellvertretende Schulleitung und Klassenleiterin, begrüßt.

Für Steffen Köhler, Leiter des Geschäftsbereichs Personal und Bildung, zeigen diese Lebenswege, „welche Entwicklung innerhalb eines Jahres möglich ist und welche neuen beruflichen Perspektiven die Ausbildung eröffnen kann“. Und diese Perspektiven sind konkret: Alle bleiben im Gesundheitswesen. Einige beginnen anschließend die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft, andere arbeiten künftig als Pflegefachhelfer in den Häusern der KSOB. Weitere Wege führen in die OTA- oder MFA-Ausbildung sowie in eine angestrebte Altenpflegeausbildung.

Besonders erfolgreich waren Veronika Schmid mit einem Notendurchschnitt von 1,2, Tatjana Vargova mit 1,4 und Romy Frisch mit 1,6. Klassenleiterin Lara Treppner erinnerte bei ihrer Rede daran, was Pflege im Kern bedeutet: „Dem Patienten zu vermitteln: Ich sehe Sie. Ich nehme Sie ernst. Und im Moment bin ich ganz für Sie da.“

Wie weit der Weg in diesem Jahr geführt hatte, zeigte der emotionale Höhepunkt der Feier: Die Absolventinnen und Absolventen bekamen ihre ungeöffneten „Briefe an das zukünftige Ich“ zurück. Darin hatten sie zu Ausbildungsbeginn Ziele, Erwartungen und Hoffnungen festgehalten. Vielleicht war deshalb an diesem Tag eines besonders spürbar: Ein Abschluss beendet etwas. Vor allem aber eröffnet er etwas Neues. Lara Treppner fasste zusammen: „Sie haben Erfahrungen gesammelt, Verantwortung übernommen und wahrscheinlich auch Fähigkeiten an sich entdeckt, von denen Sie vor einem Jahr noch gar nicht wussten, dass Sie sie haben.“

Musikalisch begleiteten Tony Noll und Michael Stoiber die Feier. Auch sie standen für das Neue, den diese Ausbildung bedeuten kann, denn sie hatten 2023 selbst diese einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer abgeschlossen und sind heute, nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung, Pflegefachmänner.