Erfolgreicher Start ins Berufsleben
24 ATA- und OTA-Absolventen feiern Abschluss bei den Kliniken Südostbayern
Zweiter Abschlussjahrgang der staatlich genehmigten Berufsfachschule für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz – Vier Staatspreise für hervorragende Leistungen – Zehn Nachwuchskräfte starten bei den KSOB ins Berufsleben
Ein wichtiger Meilenstein ist geschafft: 24 Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz (ATA/OTA) der Kliniken Südostbayern (KSOB) haben am Donnerstag letzter Woche im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung ihre Zeugnisse erhalten. Für die seit Oktober 2022 staatlich genehmigte Berufsfachschule ist es bereits der zweite Abschlussjahrgang.
Hinter den frisch examinierten Anästhesietechnischen und Operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten liegen drei intensive Ausbildungsjahre, in denen sie umfassend auf ihre verantwortungsvollen Tätigkeiten in den Operations- und Anästhesiebereichen vorbereitet wurden.
Erfolgreiche Ausbildung im starken Kliniknetzwerk
Zwölf der 24 Absolventinnen und Absolventen absolvierten ihre praktische Ausbildung bei den Kliniken Südostbayern. Weitere zwölf wurden bei den Kooperationspartnern Klinikum Passau, InnKlinikum Mühldorf, InnKlinikum Altötting, Schön Klinik Vogtareuth und Krankenhaus Rotthalmünster ausgebildet.
Besonders erfreulich für die KSOB: Zehn der Absolventinnen und Absolventen werden nach ihrem Examen weiterhin in den OP- und Anästhesiebereichen des Klinikverbundes tätig sein. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir auch künftig eine hochwertige medizinische Versorgung in unserer Region gewährleisten können. Umso mehr freut es mich, dass zehn der Absolventinnen und Absolventen ihren beruflichen Weg direkt bei den Kliniken Südostbayern fortsetzen. Das ist nicht nur ein großer Gewinn für unsere Teams, sondern auch eine schöne Bestätigung für die Qualität und Attraktivität unserer Ausbildung“, betonte KSOB-Vorstand Philipp Hämmerle.
Vier Staatspreise für hervorragende Leistungen
Besondere Anerkennung erhielten vier Absolventinnen, die für ihre hervorragenden Leistungen mit einem Staatspreis ausgezeichnet wurden:
- Eva Lexhaller, OTA, Kreisklinik Bad Reichenhall – Abschlussnote 1,0
- Franziska Färbinger, OTA, Kreisklinik Bad Reichenhall – Abschlussnote 1,2
- Martyna Stach, OTA, InnKlinikum Altötting – Abschlussnote 1,2
- Hannah Hirschhalmer, ATA, Klinikum Traunstein – Abschlussnote 1,5
„Die Tätigkeit im OP verlangt weit mehr als fundiertes Fachwissen. Sie erfordert höchste Konzentration, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, auch in anspruchsvollen Situationen zuverlässig zu handeln. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben sich in den vergangenen drei Jahren genau diese Kompetenzen erarbeitet. Darauf können sie mit Recht stolz sein“, sagte Prof. Dr. Afshin Rahmanian-Schwarz, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und stellvertretender Ärztlicher Direktor am Klinikum Traunstein.
Auch Dr. Oliver Lange, Leitender Oberarzt der Anästhesie am Klinikum Traunstein, hob die Bedeutung der Ausbildung für die Patientenversorgung hervor: „Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten übernehmen zentrale Aufgaben in hochkomplexen medizinischen Abläufen. Sie sind unverzichtbare Mitglieder unserer interprofessionellen Teams. Eine fundierte Ausbildung verbindet dabei fachliche Kompetenz mit Verantwortung für die Menschen, die sich uns anvertrauen. Den Absolventinnen und Absolventen wünsche ich, dass sie sich diese Haltung für ihren weiteren Berufsweg bewahren.“
Drei Jahre gemeinsames Lernen und intensive Praxis
Gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen feierten viele Angehörige, das Schulteam um Schulleiterin und Klassenleiterin Mariana Bilokapic, die Leiterin des OP-Bereichs der Kreisklinik Bad Reichenhall, Daniela Nehring, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der OP- und Anästhesieabteilungen und zahlreiche Praxisanleitende. Sie alle hatten die angehenden ATA und OTA während der vergangenen drei Jahre während der praktischen Einsätze begleitet, ihr Wissen und ihre Erfahrung an sie weitergegeben und sie auf die künftigen Aufgaben vorbereitet.
Steffen Köhler, Geschäftsbereichsleiter Personal und Bildung, moderierte die Veranstaltung und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Die ehemaligen Auszubildenden selbst ließen ihre gemeinsame Ausbildungszeit Revue passieren, bevor sie schließlich die Zeugnisse überreicht bekamen. Schulleiterin Mariana Bilokapic dankte insbesondere den Lehrkräften, Dozierenden und Praxisanleitenden sowie den beteiligten Fachabteilungen und Kooperationskliniken für die enge Zusammenarbeit. Die erfolgreiche Ausbildung sei nur durch das Zusammenspiel von theoretischem Unterricht und einer intensiven praktischen Begleitung möglich.
Bei Musik, Getränken und kleinen Snacks ließen die frisch examinierten ATA und OTA die Abschlussfeier ausklingen – um zugleich einen neuen beruflichen Lebensabschnitt zu beginnen.
v.l. Marina Bilokapic, Dr. Oliver Lange, Steffen Köhler, Prof. Dr. Afshin Rahmanian-Schwarz, die Staatspreisträgerinnen Martyna Stach, OTA, InnKlinikum Altötting, Eva Lexhaller, OTA, Kreisklinik Bad Reichenhall, Franziska Färbinger, OTA, Kreisklinik Bad Reichenhall, und Hannah Hirschhalmer, ATA, Klinikum Traunstein, sowie Philipp Hämmerle
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ATA / OTA: Ausbildung für eine anspruchsvolle Aufgabe
Die Berufsfachschule für Anästhesietechnische (ATA) und Operationstechnische Assistenz (OTA) der KSOB wurde zum 1. Oktober 2022 staatlich genehmigt. Die dreijährige Ausbildung verbindet theoretischen und praktischen Unterricht mit umfangreichen Praxiseinsätzen. Dabei werden die angehenden Fachkräfte gezielt auf die besonderen Anforderungen in Operationssälen und Anästhesiebereichen vorbereitet.
Die enge Zusammenarbeit mit den Kooperationskliniken ermöglicht zugleich einen breiten fachlichen Austausch über die Grenzen des Klinikverbundes hinaus. Fachärztinnen und Fachärzte, Lehrkräfte, Praxisanleitende sowie weitere Experten aus den unterschiedlichen Berufsgruppen bringen ihre Erfahrung in die Ausbildung ein.