Pandemielabor eingerichtet
Das Projekt hatte zum Ziel, die Kapazitäten an Covid-19-Testmöglichkeiten in den Kliniken Südostbayern (KSOB) durch die Einrichtung eines Pandemielabors maßgeblich zu stärken.
Vor Einrichtung des Pandemielabors mussten die Proben zunächst verschickt werden und es dauerte zwei bis drei Tage bis die Auswertung vorlag. Mit Hilfe des gespendeten Equipments konnten 93 Proben in 5 Stunden im zuverlässigen PCR Verfahren analysiert werden. Nur die großen Maximalversorger wie Unikliniken weisen eigene Testkapazitäten dieser Größenordnung auf.
Die neue Testmöglichkeit hat maßgeblich dazu beigetragen, Patienten schneller aus den Isolierbereichen der Notaufnahmen in die entsprechenden Stationen zu verlegen. Damit wurde sichergestellt, dass die Notaufnahmen aufnahmefähig blieben und eine schnelle sichere Versorgung der Bevölkerung garantiert werden konnte. Auch Mitarbeiterreihentestungen konnte taggleich ausgewertet und der Personaleinsatz besser geplant werden. Das Pandemielabor war eine enorme Erleichterung für die Kliniken Südostbayern und kann als Herzstück der Pandemiebewältigung bezeichnet werden.
Gesamtbudget: 250.000 Euro
Förderung durch Eva Mayr-Stihl Stiftung: 250.000 Euro