LEISTUNGSSPEKTRUM

Nephrologische Schwerpunktklinik

Die Abteilung für Nephrologie, Diabetologie, Rheumatologie und das KfH Nierenzentrum Traunstein unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Carsten Böger haben erneut mit Bestnoten die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) als „Nephrologische Schwerpunktklinik“ erhalten.

Dieses Qualitäts-Zertifikat der DGfN ist besonders hochwertig: damit erfüllt die Abteilung von Chefarzt Prof. Dr. Carsten Böger alle 17 Prüfkriterien des Institutes für Qualitätssicherung und Transparanz im Gesundheitswesen (IQTiG) für die dauerhafte Aufnahme der Schwerpunktklinik in den Bundes-Klinik-Atlas. Diese Bewertung bestätigt den hohen Stellenwert der Qualitätssicherung in der Nephrologie und die Wertigkeit der Zertifikate der DGfN. Mit dem Tragen des Zertifikates „Nephrologische Schwerpunktklinik“ weist die Traunsteiner Nephrologie auch im Bundes-Klinik-Atlas (www.bundes-klinik-atlas.de) ihren hohen Versorgungsstandard nach.

Vorbildlich organisiert mit gut durchdachtem Diagnostik- und Therapieangebot

In ihrem Auditbericht hoben die von der DGfN beauftragten Prüfer um den Leitenden Fachexperten Prof. Burkhard Kreft besonders hervor, dass es sich dabei um eine vorbildlich organisierte nephrologische Klinik handele mit einem vollständigen, gut durchdachten nephrologischen Diagnostik- und Therapieangebot. Sie betonten neben der sehr guten personellen Ausstattung auch die sehr enge Verzahnung mit dem KfH Nierenzentrum, welches eine Versorgung von Nierenpatienten auch im ambulanten Bereich „aus einer Hand“ ermöglicht.

Beim Prüfungsaudit im Juli 2024 lobten die Prüfer, wie schon 2021, die außergewöhnlich gut organisierten Behandlungsabläufe und Standards sowie die Dokumentation, und konstatierten, dass die Abteilung sich durch eine hohe Zahl erbrachter Leistungen in einem breiten Spektrum von Nierenerkrankungen hervorhebt, wodurch die große Erfahrung in der Behandlung belegt sei. Als einen weiteren wichtigen Pluspunkt sahen die Zertifizierer die hohe ärztliche und pflegerische Weiterbildungsaktivität zur Förderung des Nachwuchses in der Region. Abgerundet wurde das Lob durch die Feststellung einer „überall spürbaren guten Stimmung in einem gut eingespielten Team“. Mit diesen Faktoren weist die Traunsteiner Nephrologie in der Region Südostbayern ein Alleinstellungsmerkmal auf.

Behandlung aller Formen der Nierenerkrankung

In der Nephrologie werden alle Formen der Nierenerkrankung diagnostiziert und behandelt. Unterschieden wird in akute und chronische Formen der Nierenschädigung. Chronische Nierenerkrankungen werden in Deutschland am häufigsten durch Diabetes oder Bluthochdruck verursacht und bleiben häufig lange unerkannt.

Nierenerkrankungen entstehen auch z. B. durch Autoimmunerkrankungen, bestimmte Medikamente, Nierensteine, genetische Erkrankungen oder Herzkreislauferkrankungen. Im schlimmsten Fall droht die Dialyse in Form von Blutwäsche oder Bauchfelldialyse, die die Nephrologie dann auch durchführt. „Oberstes Ziel der Nephrologie ist es, die Dialyse durch Früherkennung und optimale Therapie zu verzögern oder, besser, zu vermeiden, sie dann aber im Fall der Fälle in bester Qualität anzubieten“, so Prof. Dr. Böger. „Wir arbeiten dabei eng mit den betreuenden Hausärztinnen und Hausärzten zusammen, und – wenn angezeigt – mit anderen Fachdisziplinen in unserem Haus, wie der Kardiologie, der Gefäßchirurgie, der Radiologie und der Urologie. Die Traunsteiner Nephrologie versteht sich als nephrologischer Vollversorger im ambulanten und stationären Bereich für die Bevölkerung der umgebenden Landkreise mit nun erneut bestätigter und bundesweit sichtbarer Spitzenqualität“, summiert Prof. Dr. Böger.