Hämorrhoiden

Zwei Drittel aller Blutungen aus dem Enddarm sind auf Störungen der Hämorrhoidal-Gefäße zurückzuführen. Meistens ist eine konservative Therapie erfolgreich, z. B. Ernährungsumstellung. Nur bei etwa 20 Prozent der Patienten, die unter vergrößerten Hämorrhoiden leiden, ist eine Operation erforderlich.

Ziel der Operation sollte die Verkleinerung, in selten Fällen die Entfernung der vergrößerten Hämorrhoiden und die Behandlung des vorfallenden Gewebes. Je weniger Gewebe der Analhaut entfernt wird, desto besser wird die Funktion des Afters nach der Operation sein. Im Vordergrund stehen moderne, schmerzarme Therapiemethoden wie die Klammernahtmethode (“Longo-OP”) und die Hämorrhoidalarterienligatur.