28.01.2026 - Klinikum Traunstein

Blick hinter die Kulissen der Strahlentherapie

Der Oberstufenkurs Biophysik des ChG und ihre Lehrerin Monika Mende-Plenk (5.v.r.) werden in der Strahlentherapie von Chefarzt PD Dr. Matthias Hautmann (3.v.r.), dem Medizinphysik-Experten (MPE) Martin Reis (2.v.r.) und dem angehenden MPE Niklas Auer (1.v.r.) begrüßt.
Der Oberstufenkurs Biophysik des ChG und ihre Lehrerin Monika Mende-Plenk (5.v.r.) werden in der Strahlentherapie von Chefarzt PD Dr. Matthias Hautmann (3.v.r.), dem Medizinphysik-Experten (MPE) Martin Reis (2.v.r.) und dem angehenden MPE Niklas Auer (1.v.r.) begrüßt.

Einen besonderen Einblick in die moderne Medizin erhielt eine kleine Schülergruppe des Oberstufenkurses Biophysik: Elf Schülerinnen und Schüler besuchten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Monika Mende-Plenk die Abteilung Strahlentherapie am Klinikum Traunstein. Ziel des Besuchs war es, die Abläufe und technischen Möglichkeiten der Abteilung kennenzulernen – und dabei Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Ende letzten Jahres hatte Herr PD Dr. Matthias Hautmann, Chefarzt der Abteilung für Strahlentherapie und Radioonkologie, im Rahmen einer Unterrichtsstunde am Chiemgaugymnasium bereits über die Grundlagen der Strahlentherapie referiert.

Beim Termin in der Abteilung stand vor allem im Mittelpunkt, hinter die Kulissen der Geräte zur Strahlenerzeugung sowie der Planung der Bestrahlungen zu schauen. Für die Jugendlichen bot sich die Gelegenheit aus erster Hand zu erfahren, wie präzise Behandlungen vorbereitet werden und welche Schritte im Klinikalltag notwendig sind, bevor Patientinnen und Patienten ihre Therapie erhalten.

„Ein Einblick in unsere hochkomplexen Abläufe und Planungen und die Technik hinter der Strahlenbehandlung ist wichtig – um zu sehen, warum einiges an theoretischem Schulwissen auch im Arbeitsalltag benötigt wird“, betonte PD Dr. Hautmann.

Auch Monika Mende-Plenk zeigte sich überzeugt: „Das im Lehrplan vorgesehene Kapitel Strahlenbiophysik lässt sich durch diesen Praxisbezug ideal ergänzen. Der persönliche Kontakt und das Kennenlernen der Abläufe waren für die Schülerinnen und Schüler sehr gewinnbringend.“ Der Besuch machte deutlich: Wissen wird besonders greifbar, wenn Lerninhalte direkt vor Ort erlebbar werden. Daher ist auch für die Zukunft geplant, dass Schüler des Chiemgaugymnasiums Unterrichtsgänge vor Ort erleben und so Theorie und Praxis verbinden.