Schritt für Schritt in den neu gebauten Klinikteil
Die Intensivstationen für Erwachsene sind in den neuen Räumlichkeiten eingezogen
Lange wurde geplant, gebaut und vorbereitet, jetzt wird der Neubau am Klinikum Traunstein abteilungsweise bezogen. Die ersten Stationen sind bereits eingezogen, weitere folgen in diesen Tagen. Einen ersten Eindruck verschaffen sich Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher und Vorstand Philipp Hämmerle in den Intensivbereichen für erwachsene Patientinnen und Patienten. Bis Ende Oktober soll der Umzug aller Abteilungen abgeschlossen und der Neubau vollständig belegt sein.
Noch sind nicht alle Umzugskisten ausgepackt, doch auf der ersten und zweiten Etage ist der Klinikalltag bereits angekommen, denn die Medizinische Intensiv im 1. Stock und die Operative Intensivstation im 2. Stock haben ihre neuen, hellen und freundlichen Räumlichkeiten bereits bezogen.
Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher und Vorstand Philipp Hämmerle besuchten die neuen Erwachsenen-Intensivstationen. Auf der Operativen Intensivstation im 2. Stock, die für die lückenlose Überwachung und Behandlung von Patienten nach großen Operationen oder schweren Unfällen da ist, führten Angela Walcher, Stationsleiterin der Operativen Intensivstation, und Lisa Pichler, Bereichsleiterin Pflege im Klinikum Traunstein die beiden durch die Räume. Sie zeigten, wie gut der neue Bereich inzwischen genutzt wird. Auch die besonderen Lichtdecken, die durch eine großzügige Spende der Eva Mayr-Stihl Stiftung möglich gemacht wurden, sind Teil der Ausstattung: Das so genannte circadiane biodynamische Licht über einem Teil der Intensivbetten, das einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus unterstützt und Intensivpatienten die Genesung erleichtern soll. Denn ungewohnte Geräusche, ein fehlender Tag-Nacht-Rhythmus und die Trennung von Angehörigen können bei ihnen Angst, Verwirrung und Hilflosigkeit auslösen und die Genesung erschweren.
Der Besuch des Vorstandsvorsitzenden Dr. Uwe Gretscher in der Medizinischen Intensivstation, die für Patientinnen und Patienten mit schweren bis lebensbedrohlichen Erkrankungen innerer Organe zur Verfügung steht, wurde vom Stationsleiter Sebastian Sedlmeier und der Bereichsleiterin Lisa Pichler begleitet. Auch hier ist, wie ein Stock höher, alles neu, hell und modern. Ein großer Vorteil, den die neue Medizinische Intensivstation im 1. Stock des Neubaus nun hat, ist der Eingriffsraum für akute Notfälle. Ein weiterer Vorteil ist, dass unter anderem die Vorbereitung der Medikamente für die Patientinnen und Patienten durch gut sortierte Lager- bzw. Materialräume in wesentlich verbesserten Umgebungsbedingungen stattfinden kann.
„Hinter einem solchen Umzug steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben geplant, organisiert, getragen, eingerichtet und immer wieder gemeinsam Lösungen gefunden. Viele haben weit über ihren eigenen Bereich hinaus mit angepackt. Dieser Einsatz und dieses Miteinander verdienen großen Respekt und unseren herzlichen Dank“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher.
Auch Philipp Hämmerle würdigt die Gemeinschaftsleistung: „Neue Räume allein machen noch keine gute Klinik. Entscheidend sind die Menschen, die darin arbeiten. Besonders beeindruckt mich, wie selbstverständlich hier viele Berufsgruppen und Bereiche für den Umzug zusammengearbeitet haben. Die Mitarbeitenden haben jetzt ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und genau dies macht den Neubau nun zu einem Ort, an dem sich sowohl die Mitarbeitenden als auch unsere Patientinnen und Patienten gut aufgehoben fühlen können.“
Wer die neuen Stationen erreichen möchte, nutzt den Aufzug „C“ vor der Station der Kinder- und Jugendpsychosomatik, die künftig im Erdgeschoss beheimatet ist.