Erfolgreicher Abschluss der ATA-/OTA-Klasse
Erster staatlicher Abschlussjahrgang der Berufsfachschule für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz
An der Berufsfachschule für Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenz (ATA/OTA) der Kliniken Südostbayern (KSOB) hat der Jahrgang 2022-2025 Ende der vergangenen Woche seinen erfolgreichen Abschluss gefeiert. Es handelt sich um den ersten staatlich anerkannten ATA/OTA-Jahrgang seit Inkrafttreten der neuen gesetzlichen Regelungen im Jahr 2022.
Erster staatlich anerkannter Jahrgang seit 2022
Die ATA/OTA-Schule der KSOB wurde zum 01. Oktober 2022 staatlich genehmigt. Mit dem Abschluss dieses Jahrgangs zeigt sich die erfolgreiche Umsetzung der neuen Ausbildungsrichtlinien und der Aufbau einer hochqualitativen Ausbildung im südostbayerischen Raum.
26 Absolventinnen – hohe Ausbildungsqualität
Der Abschlussjahrgang 2022–2025 besteht aus insgesamt 26 Absolventinnen, darunter 19 Operationstechnische Assistentinnen (OTA) und 7 Anästhesietechnische Assistentinnen (ATA). Mehrere Absolventinnen wurden für ihre herausragenden Leistungen zusätzlich mit 8 Staatspreisen (Nicole Wenger; Isabella Huber; Pia Kokott; Simone Loessl; Lilly Pankratz; Judith Schlacht; Liana Schneider; Evelyn Eder) ausgezeichnet.
Von den 13 Absolventinnen, die ihre Ausbildung an einer der zu den KSOB gehörenden Kliniken absolviert haben, bleiben 11 weiterhin im Klinikverbund tätig. Dieses Ergebnis unterstreicht die Attraktivität der Kliniken Südostbayern als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte.
Starkes Netzwerk an Kooperationskliniken
Die Ausbildung an der Berufsfachschule für ATA/OTA der KSOB ist geprägt von einer engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerkliniken. Zum Kooperationsnetzwerk gehören:
- Kliniken Südostbayern (Klinikum Traunstein, Kreisklinik Bad Reichenhall, Fachklinik Berchtesgaden, Kreisklinik Trostberg)
- Klinikum Passau
- InnKlinikum Mühldorf am Inn / Altötting
- Schön Klinik Vogtareuth
- Rottal-Inn-Kliniken Eggenfelden
- Landkreiskliniken Passau - Krankenhaus Rotthalmünster
Über die Grenzen des Klinikverbundes hinaus besteht eine sehr gute und kollegiale Zusammenarbeit. Schüler*innen anderer Kliniken hospitieren regelmäßig an den KSOB-Standorten und profitieren so von einem regen Praxisaustausch.
Engagierte Dozenten und Praxisanleiter
Da die Ausbildung sowohl chirurgisch als auch anästhesiologisch stark geprägt ist, legt die Berufsfachschule für ATA/OTA großen Wert auf die enge Einbindung von Fachärzten und Praxisanleitern. Chirurgen, Anästhesisten und andere Dozenten unterrichten mit großem Engagement und tragen entscheidend zur hohen Qualität des Unterrichts bei. So werden die Auszubildenden optimal auf ihre zukünftigen Berufe vorbereitet.
Würdigung durch die Unternehmensleitung
KSOB-Vorstand Philipp Hämmerle würdigte im Rahmen der Abschlussfeier die besonderen Leistungen der Absolventinnen und betonte die Bedeutung der Berufsfachschule für die Gesundheitsversorgung in der Region. „Mit diesem ersten staatlich anerkannten Abschlussjahrgang setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der medizinischen Versorgung im südostbayerischen Raum. Wir freuen uns, dass so viele Absolventinnen dem Klinikverbund treu bleiben und ihr Wissen und Können in unseren Häusern einbringen werden“, so Hämmerle.
Steffen Köhler, Geschäftsbereichsleiter Personal und Bildung begrüßte alle anwesenden Gäste sowie die Vertreter der Kooperationskliniken und betonte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Kliniken. Dr. Volker Kiechle, Chefarzt der Gefäßchirurgie der KSOB, und Dunja Wondra, Pflegedienstleitung an der Kreisklinik Trostberg, würdigten die Leistungen der Absolventinnen.
Schulleitung Mariana Bilokapic wünschte den Absolventinnen für den weiteren Berufsweg alles Gute, Vertrauen in ihre umfassenden Fähigkeiten und weiterhin Einfühlungsvermögen, um die Patienten in ihren Arbeitsbereichen OP und Anästhesie auch künftig kompetent und menschlich zu versorgen.