Gesundheit AKTIV: Stuhlinkontinenz - das "nervt"!
Stuhlinkontinenz beschreibt die teilweise oder vollständige Unfähigkeit, den Stuhlgang willentlich zu kontrollieren. Betroffene leiden unter dem ungewollten Verlust von Gasen, flüssigen oder festen Stuhls. Die Auslöser hierfür sind vielfältig und können Ihren Ursprung in muskulären-, neurogenen- oder in Darmerkrankungen haben.
Eine konservative Basistherapie mit Ernährungsumstellung, Stuhlregulation und Hilfsmitteln können als schnelle Hilfe zur Symptomlinderung bei allen Ursachenformen eingesetzt werden. Für eine ursächliche Behandlung mit Heilungsoption sind weitere Untersuchungen im Zusammenspiel der Hausärzte, der Proktologen, der Gastroenterologen und auch der Neurologen, bevorzugt innerhalb eines Beckenbodenzentrums, notwendig. Hierdurch ist eine individuelle und spezifische Behandlung möglich.
Denken Sie daran, dass dies ein medizinisches Problem ist - Scham ist unbegründet und Hilfe ist möglich.
Im Rahmen unserer Vortragsreihe „Gesundheit AKTIV“ informieren Sie dieses Mal unsere Experten aus dem Beckenbodenzentrum, Steffi Lasch, Leitende Oberärztin Allgemein-, Viszeral- Minimalinvasive Chirurgie, Kreisklinik Bad Reichenhall, und Prof. Dr. med. Thorleif Etgen, Chefarzt Neurologie Klinikum Traunstein, rund um das Thema Stuhlinkontinenz.
Eintritt frei.