6. Viszeralmedizinischer Kongress
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Alkoholkonsum ist in unserer Gesellschaft fest verankert und allgegenwärtig. In Deutschland ist es ungewöhnlicher, keinen Alkohol zu trinken, als umgekehrt. Bei einem Pro-Kopf-Konsum von 10,2 Litern reinem Alkohol pro Jahr müssen wir uns im klinischen Alltag regelmäßig mit der Kehrseite auseinandersetzen: Alkohol ist ein Zellgift. Regelmäßiger Alkoholkonsum ist einer der zentralen, vermeidbaren Risikofaktoren für Morbidität und Mortalität in unserer Gesellschaft. 47 500 Todesfälle gehen in Deutschland jedes Jahr auf das Konto der Gesellschaftsdroge. 63 000 stationäre Behandlungen erfolgen bei alkoholbedingter Intoxikation.
Das Problem geht jedoch noch viel weiter und betrifft auch den vermeintlich nicht alkoholbedingten stationären Aufenthalt bzw. die Behandlung von anderen Erkrankungen. Egal ob es um Herzgesundheit, Hirngesundheit oder Eingeweide geht – Alkohol oder alkoholbedingte Folgeschäden müssen regelmäßig berücksichtigt und eventuell auch verbessert werden, um ein möglichst gutes Behandlungsergebnis zu erzielen.
Mit unserem diesjährigen Symposium möchten wir Ihnen einen Überblick über das Problem Alkohol im klinischen Alltag ermöglichen. Zudem bieten wir Ihnen als Hot Topic einen kurzen Beitrag zum Thema KSOB Aktuell und freuen uns im Anschluss auf eine rege Diskussion und Austausch mit Ihnen.
Ganz herzliche Grüße
Ihr Björn Lewerenz und Christian Jurowich
Programm
| 18:00 | Begrüßung (Prof. Dr. Ch. Jurowich, Dr. B. Lewerenz) |
| 18:05 |
„Kein Alkohol ist auch keine Lösung“ - Wie screene ich meinen Patienten auf pathologisches Trinkverhalten (Dr. Rath) |
| 18:25 |
„Wo früher die Leber war“ - Alkoholinduzierte Tumore in der Viszeralmedizin |
| 19:05 |
„Ein halbes Bier, ein volles Herz“ – Alkohol als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen (Prof. Lehrke) |
| 19:25 |
„Alkohol ist zwar nicht die Antwort, aber wenigstens vergisst man die Frage“ – Alkohol und Hirngesundheit (Dr. Rieder/Dr. Rieckmann) |
| 19:45 | KSOB aktuell: Verweildauersteuerung als Instrument - Versorgungsrealität zwischen Ökonomie und medizinischer Notwendigkeit (Dr. Paech) |
| Ab 20:10 | Verabschiedung - Weitere Diskussion - Get together |
Wo und wann?
Cafeteria / Eingangshalle Klinikum Traunstein, Cuno-Niggl-Str. 3, 83278 Traunstein
am Mittwoch, den 25. November 18:00 - 20:15 Uhr
Parkmöglichkeiten im Parkhaus Klinikum
Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung über das Sekretariat Dr. Lewerenz
Maria Kecht
T 0861/705-1261
F 0861/705-1770
oder Sekretariat Prof. Jurowich
Julia Hartl
T 0861/705-1201
F 0861/705-1470
erbeten.
Fortbildungspunkte
Fortbildungspunkte der BLÄK sind beantragt.