Sozialdienst

Unsere Mitarbeiterinnen des Krankenhaussozialdienstes ­beraten über soziale Fragen, die im Zusammenhang mit dem Krankenhausaufenthalt auftauchen. Viele Patienten können ­innerhalb ihrer stationären ­Behandlung nicht vollständig geheilt werden, so dass weitere therapeutische und pflegerische Hilfen im Anschluss daran notwendig sind. Der Sozialdienst informiert über Möglichkeiten medizinischer und beruflicher Rehabilitation, ambulanter oder stationärer Pflege und Betreuung und unterstützt zudem bei der Einleitung ­solcher Maßnahmen.

Entlassmanagement

Wie wir Sie bei der nachstationären Versorgung unterstützen

Mit seinen sechs Standorten – Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing, Ruhpolding, Traunstein und Trostberg – bilden die Kliniken Südostbayern den größten Anbieter für stationäre Gesundheitsdienstleistungen im südostbayerischen Raum. Die Standorte verteilen sich auf die Landkreise Berchtesgaden und Traunstein. In einem Jahr werden hier bis zu 160.000 stationäre sowie ambulante Patienten fachlich kompetent versorgt.

Was bedeutet Entlassmanagement im klinischen stationären Aufenthalt nun genau?
Wenn Patienten nach einem Unfall, nach einem akuten Ereignis oder einer allgemeinen Verschlechterung sowie für eine geplante Operation in ein Krankenhaus müssen, kommen viele Fragen und Sorgen auf – vor allem wenn nach dem stationären Aufenthalt weiterer Unterstützungsbedarf im häuslichen Umfeld besteht oder beispielsweise eine Anschlussheilbehandlung (im Alltagsdeutsch „Reha“) benötigt wird.

Ziel des Entlassmanagements ist es, Versorgungslücken zu vermeiden und eine weiterführende, lückenlose medizinische, rehabilitative, unterstützende oder pflegerische Versorgung für den Patienten zu gewährleisten. Hierbei sind insbesondere die Wünsche des Patienten, aber auch verschiedene Vorgaben der unterschiedlichen Kostenträger zu berücksichtigen.

Die Kliniken Südostbayern AG bindet die Patienten bereits ab der stationären Aufnahme in das klinische Entlassmanagement ein. So werden bereits bei der Aufnahme relevante Informationen über den Patienten erhoben und dokumentiert. Zudem wird seitens des Patienten eine Einverständniserklärung zur Durchführung eines Entlassmanagements eingeholt. Zeichnet sich ein nachstationärer Versorgungsbedarf ab, wird der Sozialdienst der jeweiligen Klinik nun zeitnah digital kontaktiert und beauftragt. Der Sozialdienst hat innerhalb des Entlassmanagements eine zentrale Rolle. Dieser führt nach der ersten Sichtung der Informationen weitere Gespräche mit dem Patienten, den Angehörigen oder den gesetzlichen Vertretern. Hierbei wird gemeinsam mit allen beteiligten Personen sowie in nachstationäre und notwendige Versorgung aufgestellt.

Zu den verschiedenen Leistungen im Rahmen des klinischen Entlassmanagements zählen unter anderem

  • die Organisation einer Anschlussheilbehandlung,
  • einer Kurzzeitpflege oder einer ambulanten Versorgung durch
    einen Pflegedienst, 
  • die Beratung hinsichtlich notwendiger Pflege- und orthopädischer Hilfsmittel und deren Beantragung für den direkten nachstationären Versorgungsbedarf.
  • Des Weiteren umfasst dies im Bedarfsfall die Antragstellung für einen vorläufigen Pflegegrad, das Einschalten eines ambulanten Palliativ-Pflegedienstes oder Beratungen zum Thema Intensivpflegedienste, Hausnotruf, 24h-Pflege, Tagespflege,
    Suchtberatungsangebote u.w..

Steht der Entlassung nichts mehr im Wege wird seitens der Station der notwendige Transport abgeklärt und bei Bedarf organisiert. Abschließend führt der zuständige Arzt ein ärztliches Entlassgespräch mit dem Patienten, den Angehörigen oder dem gesetzlichen Vertreter. Bei diesem besteht noch einmal die Möglichkeit, aufgekommene Fragen zu klären.

Zuletzt werden die sogenannten Entlassunterlagen ausgehändigt. Zu diesen zählen unter anderem

  • der ärztliche Entlassbericht,
  • ein bundeseinheitlicher Medikationsplan,
  • bei Bedarf verschiedene Überleitungsbögen (z.B. Pflege-, Wund- oder
    Sozialdienstüberleitungsbogen) sowie
  • im Rahmen des Entlassmanagements gegebenenfalls notwendige
    Rezepte oder Bescheinigungen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch gerne über unseren Sozialdienst. Bei allgemeinen Fragen zum Thema Entlassmanagement schreiben Sie gerne eine E-Mail an .


Kommunikation mit den verschiedenen Nachsorgepartnern
Unsere Kliniken befinden sich im regelmäßigen Austausch mit verschiedenen
Nachsorgepartnern aus dem ambulanten sowie stationären Bereich. Sei es der Kontakt seitens der Stationsmitarbeiter mit ambulanten Pflegediensten oder Pflegeheimen, wenn ein Bewohner wieder zurückverlegt werden kann, oder auch der regelmäßige Kontakt mit unserem Sozialdienst. Gerade letzterer steht bei notwendiger Suche nach möglichen nachstationären Versorgungsmöglichkeiten im engen Austausch mit Rehakliniken, Pflegediensten, Sanitätshäusern oder Pflegeheimen.

Wir sind dankbar für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zahlreichen Nachsorgepartnern in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden, wie auch angrenzender Landkreise, welche es uns als Kliniken ermöglicht, für den Patienten eine passende und ausreichende nachstationäre Versorgung auf den Weg zu bringen.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit und des hohen Engagements aller Beteiligten gelingt es, dem betroffenen Patienten eine adäquate und zufriedenstellende nachstationäre Versorgung zu ermöglichen.

Entlassmanagement

Ansprechpartner

Katharina Stork
B.A. Soziologie
T 0049 151 62751544



Kontakt Sprechzeiten
Kontakt

Leitung
Max Höllmüller
B.A Soziale Arbeit
T 0049 861 705-2971
F 0049 861 705-1204

Sekretariat
Monika Konik 
Betriebswirtin
T 0049 861 705-2971
F 0049 861 705-1204

Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag
08.00 bis 12.00 Uhr

Entlassmanagement
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Katharina Stork
B.A. Soziologie
T 0049 151 62751544