Klinikum Traunstein

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Die Kinderklinik im Klinikum Traunstein umfasst im stationären Bereich 60 Betten auf drei Stationen, inklusive der Intensivstation mit dem Schwerpunkt Neonatologie. Mit Ausnahme der onkologischen Intensivtherapie werden alle pädiatrischen und kinderchirurgischen Krankheiten behandelt. mehr...
Auf unserer psychosomatischen Station betreuen wir Kinder nach Voranmeldung mit einem interdisziplinären Team.
Als familienfreundliche Abteilung bieten wir Ihnen ein gutes Konzept für die ganze Familie an, bei kleineren oder akut kranken Kindern versuchen wir immer, eine Mitaufnahme eines Elternteils zu ermöglichen. Im Spielzimmer beschäftigen sich unsere Erzieherinnen mit den kranken Kindern auf Station oder spielen mit ihnen am Bett, um den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Schulpflichtige kranke Kinder erhalten am Krankenbett Schulunterricht durch speziell dafür ausgebildete Lehrkräfte.

Zusätzlich bieten wir über unsere Kindertagesklinik ein umfangreiches diagnostisches und therapeutisches Programm an. In den Nachtstunden und am Wochenende werden kindermedizinische Notfälle von den Ärzten der Abteilung mitbetreut.
Neuropädiatrische Patienten und Kinder mit Erkrankungen aus dem psycho-sozialen Formenkreis behandeln wir in enger Zusammenarbeit mit unserem sozialpädiatrischen Zentrum.

Chefarzt

Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe,

Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe, Spezielle pädiatrische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Beruflicher Werdegang
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Gerhard Wolf studierte an der LMU München Medizin und absolvierte seine Facharztzeit bei Prof. Schöber an der Kinderklinik an der Lachnerstrasse in München, die später in die Kinderklinik Dritter Orden überging.
Dr. Wolf absolvierte das Fellowship für Kinderintensivmedizin am Boston Children’s Hospital und war von 2006-2012 Oberarzt für Kinderintensivmedizin am Boston Children’s Hospital. Dr. Wolf war “Assistant Professor of Anesthesia” an der Harvard Medical School. Ebenfalls war Dr. Wolf kinderärztlicher Direktor von Boston Medflight, der Rettungsflugwacht von Boston, die mit 3 Hubschraubern, einem Flugzeug und zwei bodengebundenen Intensivtransportfahrzeugen die Mehrzahl der schwerkranken Kinder in Neu-England verlegt.

Dr. Wolf ist Mitglied in namhaften Fachgesellschaften, u.a. der Massachusetts Medical Society, der Society of Critical Care Medicine, der Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin und dem Deutschen Hochschulverband. Dr. Wolf ist Reviewer für die Zeitschriften Pediatric Critical Care Medicine, Critical Care Medicine, und Physiological Measurements und ist Mitglied des International Advisory Boards von der Zeitschrift Physiological Measurements. Dr. Wolf ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, Übersichtsartikel und Buchbeiträge, und ist hielt Vorträge in Deutschland, Österreich, USA, Kanada, Italien, Litauen und der Schweiz.

Dr. Wolf ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe, und führt die Bezeichnung spezielle pädiatrische Intensivmedizin. Dr. Wolf ist “Visiting Assistant Professor of Anesthesia” an der Harvard Medical School.

Seit 1.1.2013 leitet Priv.-Doz. Dr. med. habil. Gerhard Wolf als Chefarzt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Traunstein.

Forschung
Forschungsschwerpunkt von Dr. Wolf sind Erkrankungen der kindlichen Lunge. Insbesondere gilt das Interesse dem akuten Lungenversagen bei kindlichem ARDS. Von besonderem Interesse sind neuartige Beatmungsmöglichkeiten bei pädiatrischem Lungenversagen und nichtinvasive pulmonologische Methoden der Messung des Lungenvolumens von intensivpflichtigen Kindern mittels Elektrischer Impedanztomographie (EIT). Weitere Forschungsschwerpunkte sind ECMO bei kindlichem ARDS, Partial Liquid Ventilation, High Frequency Oscillatory Ventilation und neue Methoden der Beatmung wie Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA). Dr Wolf erhielt Drittmittelförderung vom Center of Integration of Medicine and Technology, Boston, Massachusetts, USA und dem Translational Research Program des Children’s Hospital Boston, Massachusetts, USA.

Publikationen

Unsere Oberärzte

Leitender Oberarzt

Kinderkardiologie und Neonatologie

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkte Kinderkardiologie und Neonatologie, EMAH-Zusatzqualifikation, DEGUM Stufe II

Leitende Ärztin

Kindernephrologie und Kinderheilkunde

Berufsausbildung
1979 – 1986
Studium der Humanmedizin, Christian-Albrecht-Universität, Kiel
1986
Nostrifikation an der Universität in Wien
1987 – 1999
Assistenzärztin an der Universitätsklinik Mainz (Prof. Dr. med. J. Spranger, Prof. Dr. med. F. Zepp)
1995
Anerkennung als Fachärztin für Kinderheilkunde
1998
Dissertation: „Bildzynometrische und durchflusszynometrische Untersuchungen an Wilmstumoren und ihren Sondervarianten (Prof. Gutjahr, Mainz)
2002
Habilitation „Die Bedeutung des Renin-Angiotenson-Systems für Organogenese und die Progression kongenitaler Uropathien“
2011
Zusatzbezeichnung Kindernephrologie
Facharzt: Kinderheilkunde, Kindernephrologie

Wissenschaftlicher Werdegang
05/1987
DFG-Antrag: „Zytogenetische Untersuchungen an Wilmstumoren und ihren Sondervarianten
05/1989 – 03/1990
Stipendiatin der Hübner Stiftung, Auslandsaufenthalt in Buffalo, New York, USA; Roswell Memorial Institute, Department of Human Genetics (Director: Thomas B. Shows, Ph.D.);
Projekt: Identifikation des Wilmstumorgens
1995
Kooperation mit Prof. Dieter Weitzel/DKD
Aufarbeitung der Daten des flächendeckenden Screening-Kollektives Wiesbaden (n = 55000 Kinder)
1995
Gründung des Fördervereins für das Nierenkranke Kind (NIKI)
1996
Kooperation mit Dr. I. Ichikawa und Prof. Dr. Kon Nashville/Tennessee (Department of Pediatric Nephrology)
Projekt: Bedeutung des Renin-Angiotensin-Systems für die Organogenese und Progression kongenitaler Uropathien
Kooperation NIH-Antrag: „Importance of the Renin-Angiotensin for the development of the kidneys and the urinary tract
Gründung des Vereins Neonatales Screening zur Aufrechterhaltung und Weiterführung des neonatalen Screenings der Nieren und der ableitenden Harnwege in Wiesbaden und Frankfurt (Prof. Weitzel, Prof. Dippel)
11/1997
Förderung durch die Boehringer Ingelheim Stiftung:
Projekt: Bedeutung bestimmter Genpolymorphismen des Renin-Angiotensin-Systems für kongenitale Uropathien
11/1997
Mit-Koordinator der prospektiven europaweiten Studie „Escape-Trial“
(Herr Prof. Mehls/Herr Prof. Dr. F. Schäfer/Frau Dr. Elke Wühl, Heidelberg): Einfluss von ACE-Inhibitoren auf eine progressive Niereninsuffizienz im Kindesalter: Bedeutung der Blutdrucksenkung unter die 50. Perzentile und des genetischen Hindergrunds der Patienten auf den Verlauf.
11/1997 – 06/1998
Stipendiatin der Boehringer Ingelheim Stiftung:
Auslandsaufenthalt Nashville, Tennessee, USA an der Vanderbilt Universität, Abteilung: Pädiatrische Nephrologie
03/2000 – 03/2002
Humboldt-Stipendiatin an der Universität Kobe, Japan
Forschungsthema: „Potential Role of Genetic Variability of the Angiotensin Converting Enzyme in Progressive Renal Failure and Response to Treatment” (Direktor: Prof. Dr. Kamidono).
2002
Habilitation: “Die Bedeutung des Renin-Angiotensin-Systems für die Organogenese und die Progression kongenitaler Uropathien”
2000 – 2006
ESCAPE-Trial: Bedeutung individueller genetischer Marker bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz für die Progression einer Niereninsuffizienz, die Entstehung einer Arteriosklerose, die Proteinurie und kardiovaskulären Risikofaktoren unter Ramipriltherapie.
2006 – 2008
Leitung der Kindernephrologie am Landes-Krankenhaus Salzburg
2006 – 2008
Aufbau eines Stimulationszentrums an der PMU Salzburg
Seit 05/2008
Aufbau einer Kindernephrologie an der Kinderklinik Traunstein
07/2011
Leitende Ärztin Kindernephrologie Kinderklinik Traunstein

Oberarzt

Oberärztin

Oberärztin

Oberarzt

Kinderkardiologie und Neonatologie

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkte Kinderkardiologie und Neonatologie,
EMAH-Zusatzqualifikation

Oberärztin

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologin, Kinderdiabetologin

Oberarzt

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Facharzt für Anästhesie, Neonatologie, Notfallmedizin

Fachärzte

Dr. Sabine Wörnle
Dr Maren Passow
Fr. Hanni Chucholl
Dr. Tobias Winter
Hr. Dierk Schmidt
Fr. Andra Mechea

Kontakt Sprechstunden Stationen
Kinder- und Jugendmedizin
Sekretariat

T 0049 861 705-1552
F 0049 861 705-1438

Notfall
T 0049 861 705-1552 tagsüber
T 0049 861 705-1543 Wochenende/Nacht

Telefonische Terminvereinbarung sowie Terminvergabe für Privatambulanz
T 0861 705-1552
Pädiatrische Intensivstation
T 0861 705-1543

Station 3/2
Mutter-Kind-Station Kinderchirurgie
T 0861 705-1574
Arztzimmer
T 0861 705-1579

Station 3/3
Großkinderstation
T 0861 705-1571
Arztzimmer
T 0861 705-1570

Psychosomatische Station
T 0861 705-1327

Kindertagesklinik
T 0861 705-1623

Sozialpädiatrisches Zentrum
T 0861 705-1560
F 0861 705-1564

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